Sportdirektor Olaf Rebbe und VfL Wolfsburg-Trainer Martin Schmidt sprechen über das Spiel.
SO .  5. 11. 2017
Männer

„Sehr viel richtig gemacht“

Die Stimmen der Trainer zum Spiel

Sportdirektor Olaf Rebbe und VfL Wolfsburg-Trainer Martin Schmidt sprechen über das Spiel.

Es wäre deutlich mehr drin gewesen für die Wölfe. Nach 90 Minuten musste sich das Team von VfL-Chefcoach Martin Schmidt allerdings erneut mit einem Unentschieden, dem siebten in Folge in der Bundesliga, zufriedengeben. Beide Trainer waren nach der Partie aber auch nicht komplett unglücklich mit dem Ergebnis. Herthas Pal Dardai ging auf der obligatorischen Pressekonferenz auch noch einmal auf den Umgang mit dem Videoassistenten ein, der zweimal zu Ungunsten der Grün-Weißen genutzt wurde.

Pal Dardai: Es war ein turbulentes Spiel. In der ersten Halbzeit machen wir nach einer Minute, wie wir das wollten, das Tor. Statt das Spiel zu beruhigen, wollten wir dann nicht mehr Fußball spielen. Wir haben tiefer und tiefer verteidigt, obwohl der Plan anders war. Wenn man tief verteidigt, muss man bei einer Balleroberung fußballerische Lösungen finden, um Entlastung zu schaffen. Wir haben es aber nicht hingekriegt. Hätte es 3:1 für Wolfsburg gestanden, dann wäre es sehr schwierig für uns geworden. In der zweiten Halbzeit haben wir angefangen, Fußball zu spielen. Wir haben eine bessere Spielweise gezeigt. Wenn man drei Tore schießt, ist es nicht frech, zu sagen, wir haben es auch verdient, einen Punkt mitzunehmen. Zum Videoassistenten: Es wäre besser, wenn die Szenen dem Publikum über die Leinwand gezeigt würden, da es sehr viel Unruhe reinbringt und sehr lange dauert.

Martin Schmidt: Wenn man auf das Datenblatt guckt, kann man es fast nicht verstehen, dass man hier nicht als Sieger vom Platz geht. Wenn man das Reale sieht, merkt man, dass wir zwei Fehler zu viel gemacht haben, um das Spiel zu gewinnen. Zur Pause war ich sehr stolz auf mein Team und kann das auch nach dem Spiel sein. Wir haben sehr viele spielerische Lösungen gezeigt, hatten eine sehr hohe Passquote und haben wirklich sehr viel richtig gemacht. Wir sind aber noch nicht ganz so weit, solche Spiele, die wir dominant angehen, auch in Siege umzumünzen, weil immer irgendwo ein kleiner Fehler drin ist. So haben wir einen Punkt geholt, der einer mehr nach ganz hinten ist, aber auch zwei Punkte zu wenig, um den Anschluss ins Mittelfeld zu schaffen. Es war aber sicher ein Schritt in die richtige Richtung.

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