05.06.2019
Akademie

Schwere Ausgangs­situation

Die U17-Wölfe unterliegen im Halbfinal-Hinspiel um die Deutsche Meisterschaft beim BVB mit 1:4.

Trotz engagierter Leistung mussten die U17-Jungwölfe im Halbfinal-Hinspiel um die Deutsche Meisterschaft bei Borussia Dortmund eine 1:4 (1:2)-Niederlage hinnehmen. Für die Tore beim Duell der beiden Meister aus der B-Junioren-Bundesliga West (Dortmund) und Nord/Nordost (Wolfsburg) sorgten Youssoufa Moukoko (14. Minute, 40.+5), Ansgar Knauf (52.) und Maik Amedick (55.) auf BVB-Seite. Zum zwischenzeitlichen Ausgleich der Wölfe traf Luca Friederichs (29.). Am kommenden Samstag, 8. Juni (15 Uhr), folgt das Rückspiel im heimischen AOK Stadion, wo der Eintritt für Zuschauer frei ist. Das Team, das den Einzug ins Finale am 16. Juni schafft, trifft dort auf den 1. FC Köln oder Bayern München. Beide Teams hatten bereits am Nachmittag gegeneinander gespielt, wobei sich die Kölner einen 1:0-Sieg sichern konnten.  

Moukoko trifft doppelt

Den besseren Start erwischten die Jungwölfe: Nach einem individuellen Fehler in der BVB-Defensive stand plötzlich Marcel Beifus alleine vor BVB-Torhüter Leon Klußmann, traf allerdings nur den Innenpfosten (11.). Nur wenige Augenblicke später zeigte sich die Borussia auf der anderen Seite treffsicherer: Moukoko war in den Strafraum eingedrungen und versenkte das Leder zur 1:0-Führung (14.). Die Wölfe ließen sich von dem frühen Rückstand jedoch nicht beeindrucken, hatten mehr vom Spiel und suchten ihr Heil in der Offensive. So war es Friederichs, der für den grün-weißen Ausgleich knapp eine Viertelstunde vor der Halbzeit sorgte (29.). Im Anschluss ließ Moukoko zunächst eine weitere gute Gelegenheit verstreichen (34.), machte es jedoch in der Nachspielzeit des ersten Durchgangs besser und stellte den alten Abstand wieder her (40.+5). So ging es mit einem 1:2-Rückstand in die Kabinen.

BVB eiskalt

Im zweiten Abschnitt wurde der VfL dann kalt erwischt: Zunächst legte der umtriebige Moukoko mit einem guttemperierten Pass für Knauf auf, der aus zwölf Metern zur 3:1-Führung traf. Kurz darauf war es Amedick, der nach einem Freistoß von Rilind Hetemi gar zum 4:1 einnetzte (55.). In der Folge verwaltete Schwarz-Gelb den Vorsprung, für die Wölfe war kein Durchkommen. Zwar probierte es Niko Vukancic noch einmal per Freistoß, dieser konnte jedoch von BVB-Keeper Leon Klußmann pariert werden (74.). So blieb es beim Stand von 1:4, wodurch auf die Jungwölfe eine denkbar schwere Aufgabe im Rückspiel wartet.

„Im Rückspiel alles reinwerfen“

VfL-Coach Steffen Brauer: Wir hatten die erste Viertelstunde Probleme ins Spiel zu finden und mussten dann einem einfachen Rückstand hinterherlaufen. Wir haben aber eine gute Reaktion gezeigt, das Kommando übernommen und das 1:1 gemacht. In dieser Phase hat der BVB wenig getan und es versäumt, noch einen nachzulegen. Durch eine Unachtsamkeit bekommen wir kurz vor der Pause den erneuten Rückstand. Im zweiten Abschnitt hat Dortmund etwas umgestellt, Wucht und Entschlossenheit gezeigt und das Quäntchen Glück gehabt. In den letzten Minute haben wir alles versucht, allerdings uns teilweise zu blauäugig angestellt. Das Spiel hätte nicht so ausgehen müssen, aber Dortmund war eiskalt. Ich weiß um den Charakter meiner Mannschaft, die im Rückspiel alles reinwerfen wird! 

Borussia Dortmund: Klußmann – Semic (28. Özden), Taqi, Böhmer, Kuffour (53. Meier) – Hetemi (64. Fehler), Amedick – Knauff, Lütke, Pakia (70. El-Zein) – Moukoko

VfL Wolfsburg : Schulze – Pereira, Lang, Vukancic N., Kühne – Hofmann, Jojkic – Burmeister, Hecker (51 Wahlig), Friederichs (58. Winter) – Beifus

Tore: 1:0 Moukoko (14.), 1:1 Friederichs (29.), 2:1 Moukoko (40.+5), 3:1 Knauf (52.), 4:1 Amedick (55.)

Schiedsrichter: Yannick Rath (Bremerhaven)


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