VfL Wolfsburg-Spielerin Sara Doorsoun spielt den Ball.
28.11.2019
Frauen

Saison-Halbzeit am Rhein

Zum Abschluss der Bundesliga-Hinrunde treten die VfL-Frauen bei Bayer 04 Leverkusen an.

VfL Wolfsburg-Spielerin Sara Doorsoun spielt den Ball.

Die letzte Hinrunden-Aufgabe in der FLYERALARM Frauen-Bundesliga führt die Frauen des VfL Wolfsburg an den Rhein: Sechs Tage nach dem 1:1 gegen den FC Bayern München gastiert der ungeschlagene Tabellenführer am morgigen Freitag, dem 29. November (Anstoß um 19.15 Uhr/live auf Eurosport und MagentaSport), bei Bayer 04 Leverkusen. Mit einem Sieg im Ulrich-Haberland-Stadion könnten die Wölfinnen die Halbzeit-Marke von 31 Punkten aus der Vorsaison erreichen. Die gastgebende Werkself liegt aktuell auf Platz neun und hat auch ebenso viele Punkte auf dem Konto.

„Sie spielen mutig“

60 Partien sind in der FLYERALARM Frauen-Bundesliga in dieser Saison bereits absolviert – und an der größten Überraschung war zweifelsohne Bayer 04 Leverkusen beteiligt: Am dritten Spieltag setzte sich der Underdog mit 2:1 beim FC Bayern München durch. Auch ein Blick auf die anderen Resultate, zu denen sieben Niederlagen gehören, zeigt: Offensiv ist Bayer meist für ein Tor gut (nur beim 0:1 in Sand gelang dies nicht), defensiv steht kein Team aus dem hinteren Tabellendrittel stabiler. „Leverkusen hat gerade gegen spielstarke Mannschaften einen klaren Plan in der Defensive – und wenn sie vorne die wenigen Chancen nutzen, kann es unangenehm werden“, weiß VfL-Cheftrainer Stephan Lerch, der insbesondere die Spielstärke des Gegners hervorhebt: „Sie spielen mutig, wollen auch unter Druck Fußball spielen.“ Das Rezept, um der Favoritenrolle – anders als die Münchnerinnen – gerecht zu werden: „Wir wollen Dominanz ausüben und Leverkusen mit hohen Ballbesitzanteilen beschäftigen!“

Nur kurz enttäuscht

Dass die wettbewerbsübergreifende Siegesserie der Wölfinnen am letzten Samstag mit dem Remis im Top-Spiel gegen den FC Bayern München riss, sei in der laufenden Trainingswoche „überhaupt kein Thema“ gewesen, berichtet Lerch. „Wir haben viele hochkarätige Torchancen kreiert, daher waren wir am Ende natürlich schon enttäuscht, dass es nicht zum Sieg gereicht hat. Aber nur kurz.“ Der Coach verweist auf die Tatsachen, dass man immer noch ungeschlagen sei und sich an der Tabellensituation nichts geändert habe. Nun gelte es eben, die noch verbleibenden drei Partien bis zur Winterpause – nach Leverkusen folgen noch die Rückrunden-Partien beim SC Sand und gegen den MSV Duisburg – zu gewinnen. „Und wenn uns das gelingt, können wir positiv nach vorne schauen“, so Lerch.

Stephan Lerch sitzt auf der Trainerbank. VfL Wolfsburg.

Huth kurz vor dem Comeback

Nicht nur die Tabellensituation ist nach dem Bayern-Spiel unverändert geblieben, auch personell gibt’s nichts Neues. Claudia Neto fällt aufgrund muskulärer Probleme auch für das Hinrunden-Finale am Rhein aus, bei Svenja Huth reicht es nach ihrer Innenbandverletzung noch nicht für einen Kaderplatz. Allerdings: Die Nationalspielerin trainiert wieder mit dem Team, wenn auch noch hier und da in dosierter Intensität. Eine Rückkehr in Sand sei laut Lerch aber möglich. Fans der Wölfinnen, denen der Weg nach Leverkusen an einem Freitagabend zu weit ist, können aus zwei Alternativen wählen: Eurosport geht mit seiner Vorberichterstattung wie immer schon um 19 Uhr auf Sendung, Kommentator ist Matthias Stach. Mit Anpfiff um 19.15 Uhr meldet sich auch MagentaSport live aus Leverkusen, es kommentiert Oskar Heirler.

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