Das erste Heimspiel der Saison 2025/2026 endete für den VfL Wolfsburg mit einem 1:1 (1:0) gegen den 1. FSV Mainz 05. Nach dem frühen Führungstreffer sahen sich die Wölfe zunehmend in der Defensive gefordert, verstanden es jedoch lange Zeit, größere Gefahr vom eigenen Tor fernzuhalten. Kurz vor Ende der regulären Spielzeit verhinderte jedoch ein Elfmeter den dritten Pflichtspielsieg in Serie.
Personal
VfL-Coach Paul Simonis setzte gegen die Rheinhessen auf jene Startelf, die zum Bundesliga-Auftakt in Heidenheim einen 3:1-Erfolg eingefahren hatte. Neuzugang Sael Kumbedi stand wenige Tage nach seinem Wechsel noch nicht im Aufgebot. Dafür kehrte Joakim Maehle nach überstandenen muskulären Problemen in den Spieltagskader zurück.
Die Mainzer starteten mit einer Last-Minute-Niederlage in Unterzahl gegen Köln in die Bundesliga. Unter der Woche feierten sie dafür einen furiosen 4:1-Erfolg im Rückspiel gegen Rosenborg Trondheim und lösten damit das Ticket für die Conference League. Vor dem Auswärtsspiel in Wolfsburg musste Trainer Bo Henriksen umstellen: Arnaud Nordin rückte für den rotgesperrten Paul Nebel in die Startelf.
Spielverlauf
Auf dem frisch renovierten Rasen der Volkswagen Arena war die Spielidee beider Teams früh erkennbar: Mainz suchte konsequent den Weg über die Flügel, der VfL setzte zunächst auf Ballstafetten. Die erste sehenswerte Kombination hatten die Grün-Weißen in der fünften Minute, als Kilian Fischer einen öffnenden Pass von Konstantinos Koulierakis direkt in den Strafraum auf Lovro Majer weiterleiten wollte, die Mainzer Abwehr aber aufmerksam dazwischen ging. Nur wenig später nutzte Majer seine Übersicht und bediente den einlaufenden Aaron Zehnter, der mit seinem ersten Bundesliga-Torschuss auch gleich sein Premierentor erzielte (9.). Die Rheinhessen versuchten sofort zu antworten: Nelson Weiper setzte sich auf der rechten Seite durch, seine scharfe Hereingabe auf Nordin wurde in höchster Not von der Wolfsburger Defensive entschärft (14.). Auch bei einem Standard kamen die Gäste gefährlich vor das Tor, doch Dominik Kohrs Kopfball nach Ecke von Nadiem Amiri war kein Problem für Kamil Grabara (25.). Angetrieben vom Rückstand suchten die Mainzer immer wieder den Weg nach vorne, doch die abwartenden Wölfe verteidigten geschickt und setzten ihrerseits Nadelstiche. So auch in der 27. Minute, als sich Dzenan Pejcinovic nach einem hohen Ballgewinn im Sechzehner stark gegen Kaishu Sano durchtankte, sein Schuss jedoch hauchdünn am rechten Pfosten vorbeistrich – beinahe das 2:0.

































