Oliver Glasner lächelnd während eines Interviews.
14.01.2021
Männer

„RB-Abwehr vor Probleme stellen“

VfL Wolfsburg empfängt Tabellenzweiten aus Leipzig.

Oliver Glasner lächelnd während eines Interviews.

Die Wölfe zeigten zuletzt Moral und erkämpften sich in Unterzahl ein 2:2-Unentschieden beim 1. FC Union Berlin. Am Samstag, 16. Januar, empfangen sie kurz vor Hinrundenschluss den Tabellenzweiten RB Leipzig und stehen in der Volkswagen Arena vor einer schweren, aber lösbaren Aufgabe. Cheftrainer Oliver Glasner kann im Heimspiel gegen die Sachsen auf nahezu den gesamten Kader zurückgreifen, lediglich Jerome Roussillon, Jeffrey Bruma sowie der rotgesperrte Maximilian Arnold fehlen voraussichtlich. Wie der Coach sein Team auf die Partie gegen die Leipziger vorbereitet – darüber sprach der Österreicher auf der Pressekonferenz im Vorfeld der Begegnung ebenso wie…

… über Auftritte gegen die Teams, die in der Tabelle vor dem VfL stehen: In den Spielverläufen sieht man, dass wir diesen Mannschaften nähergekommen sind. Wir hatten in München 17:11 Torschüsse für uns, auch in Dortmund haben wir uns ein deutliches Plus an Torschüssen erarbeitet – und trotzdem haben wir nicht gewonnen. Das eine ist, sportlich näherzukommen, das andere aber, das Ganze auch in Ergebnisse umzumünzen. Das ist alles nicht so einfach. Denn hier in Deutschland haben wir den amtierenden Champions-League-Sieger, Leipzig ist Halbfinalist in der Königsklasse gewesen. In der diesjährigen Saison stehen vier deutsche Klubs im Achtelfinale der Champions League. Das sind tolle Mannschaften, die dem europäischen Fußball aktuell und in der letzten Spielzeit ihren Stempel aufgedrückt haben. Deswegen ist es nicht so einfach, gegen diese Mannschaften zu gewinnen. Wir sind ihnen sportlich einen kleinen Schritt nähergekommen, aber um dann auch zu gewinnen, muss alles zusammenpassen. Gerade in der Effektivität vor dem gegnerischen Tor haben wir in diesen Spielen noch Verbesserungspotenzial.

…über den Gegner RB Leipzig: Von den bisher zwölf Gegentoren haben die Leipziger jeweils drei gegen Bayern und Dortmund bekommen. Sie machen einen sehr stabilen Eindruck, auch wenn sie in der zweiten Halbzeit gegen den BVB Probleme bekommen haben. RB ist ein schwieriger Gegner, trotzdem denken wir, dass wir den einen oder anderen Ansatzpunkt gefunden haben, wo er uns Räume geben wird. Im vergangenen Jahr haben wir in den Bundesliga-Duellen gezeigt, dass wir es Leipzig sehr schwer machen können und haben immer wieder Möglichkeiten gefunden, wie wir diese Abwehr vor Probleme stellen können – das wird auch unsere Aufgabe am Samstag sein. Die Leipziger sind der Favorit. Für sie ist das klare Ziel, wieder in die Champions League zu kommen und ich denke, dass sie bis zum Schluss um den Titel in der Bundesliga spielen werden.

…über den Ausfall von Maximilian Arnold: Max ist zu einem absoluten Fixpunkt in unserem Spiel geworden. Er liefert sehr konstant richtig gute Leistungen ab und sorgt auch als unser Standardschütze immer wieder für Gefahr. Deswegen ist es schade, dass er ein Spiel fehlt. Auf der anderen Seite haben wir gerade im Spiel gegen den VfB Stuttgart und im Pokal gezeigt, dass die Mannschaft es wettmachen kann. Andere Spieler können seinen Ausfall kompensieren.

…über die Heimserie von fünf Siegen in Folge: Der größte Unterschied zum letzten Jahr ist der, dass wir am Vortag nicht mehr ins Hotel gehen. Ich halte es nicht mehr für so sinnvoll – es reicht, wenn wir uns zum Frühstück treffen. Das beste Bett sollte das zu Hause sein.

…über die Personalsituation: Unsere Lage hat sich etwas entspannt. Josip Brekalo hat ohne Probleme trainiert, daher steht er zur Verfügung. Maxence Lacroix hat die ganze Woche ohne irgendeine Reaktion trainiert. Marin Pongracic ist von den Ärzten drei Tage durchgecheckt worden und alle Werte sind in Ordnung. Wir haben grünes Licht bekommen. Allerdings ist Jerome Roussillon am Wochenende noch nicht so weit. Er kann bisher nicht so intensiv belasten, das wird noch ein bisschen dauern. Ebenso fehlt Jeffrey Bruma, der sich in häuslicher Quarantäne befindet.

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