Die U23 in Action.
28.10.2017
U23

Punkteteilung im Derby

U23 trennt sich von der Zweitvertretung aus Braunschweig 2:2.

Die U23 in Action.

Ein spannendes Derby in der Regionalliga Nord zwischen den zweiten Mannschaften von Eintracht Braunschweig und dem VfL Wolfsburg fand am Samstag keinen Sieger. Beide Teams trennten sich in Braunschweig 2:2 (2:1). Durch den Punktgewinn sind die U23-Wölfe nun seit vier Partien ungeschlagen und stehen nach wie vor weit oben in der Tabelle der Regionalliga Nord. Die VfL-Treffer vor 200 Zuschauern auf einem Nebenplatz des Eintracht-Stadions markierten Blaz Kramer (18.) und Elvis Rexhbecaj (90.). Für Braunschweig erfolgreich waren Ahmet Canbaz per Handelfmeter (30.) und Maik Lukowicz (44.).

Intensive Partie

Es entwickelte sich von Beginn an eine intensiv geführte Partie, in der Hanslik die erste Möglichkeit für die Gäste aus Wolfsburg besaß: Nach einer Badu-Flanke kam er zum Kopfball, der aber nicht genau genug platziert war (4.). Der VfL hatte etwas mehr vom Spiel und erzielte in der 18. Spielminute die Führung. Blaz Kramer lief den Keeper an, grätschte den Ball ab und schob ihn ins leere Tor – sein neunter Saisontreffer. Offensiv erneut auffällig auf Wolfsburger Seite war Elvis Rexhbecaj, der es vor allem mit Distanzschüssen probierte. So auch nach 25 Minuten, als er den Ball aus gut 30 Metern an den Pfosten schoss. Das hätte schon das 0:2 sein können. Braunschweig kam ab Mitte der ersten Hälfte auch zu der einen oder anderen Möglichkeit. Pech hatten die Gäste allerdings in der 30. Minute, als Kramer eine Ecke unglücklich mit dem Arm entschärfte. Den fälligen Handelfmeter verwandelte Canbaz sicher. Und die Eintracht setzte kurz vor der Pause nach: Im Anschluss an eine Ecke gelangte Lukowicz am Strafraumeck an den Ball und beförderte ihn direkt mit einem Volleyschuss unhaltbar und sehenswert in den Winkel (44.).

Gäste dominanter

Nach der Pause wurden die Gäste mehr und mehr dominanter und es entwickelte sich eine Partie in Richtung des Gastgebergehäuses. Doch zumeist waren die Torabschlüsse der Wölfe lange Zeit nicht präzise genug. Aber der VfL gab nicht auf und wollte den Ausgleich. So probierte es Marcel Stutter nach 75 Minuten mit einem Schuss, der nur knapp am Pfosten vorbeistrich. Die Eintracht lauerte auf Konter und wäre damit in der 77. Minute fast zum Erfolg gekommen. Tietz war es, der den Ball nach einer Flanke an den Pfosten köpfte. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Gäste Glück, nicht ganz aus dem Spiel zu sein. Die Zeit verrann, aber die Wölfe glaubten weiter an sich. Und tatsächlich belohnte sich das Team von Rüdiger Ziehl in der Schlussminute mit dem verdienten Ausgleichstreffer, als Elvis Rexhbecaj aus dem Rückraum das 2:2 markierte.

„Punkt für die Moral“

VfL-Coach Rüdiger Ziehl: Aufgrund unseres Ausgleiches kurz vor Schluss war es ein Punkt für die Moral. Die Einstellung meiner Mannschaft hat bei den doch sehr windigen Verhältnissen gepasst. In der ersten Hälfte gehen wir nach einem Fehler der Gastgeber in Führung. Aber in der Folge haben wir die Braunschweiger Standardsituationen nicht gut verteidigt, wenn ich an den Handelfmeter und den Sonntagsschuss nach einem Eckball denke, die zu unserem Rückstand führten. Nach dem Wechsel waren wir spielerisch sehr aktiv, was dann deutlich besser als vor der Pause war. Braunschweig hatte zwei Kontermöglichkeiten, bei denen sie 3:1 hätten machen können. Wir hatten unsererseits etliche Situationen im gegnerischen Strafraum, in denen wir nicht sauber zum Abschluss kamen. Der Ausgleich war vom Zeitpunkt sicherlich glücklich, doch der Punkt ist absolut verdient.

Eintracht Braunschweig U23: Bangsow – Mema, Henschel, Kolgeci, Rettig – Lukowicz, Franke, Veiga, Canbaz (89. Adetula)– Dacaj, Tietz (81. Popovic)

VfL Wolfsburg U23: Menzel – Badu, Klamt, Sarr, Franke – Saglam, Stutter, Rexhbecaj – Justvan (83. Böhm), Kramer (61. Neuwirt), Hanslik (80. Kara)

Tore: 0:1 Kramer (18.), 1:1 Canbaz (30./Handelfmeter), 2:1 Lukowicz (44.), 2:2 Rexhbecaj (90.)

Gelbe Karten: Kolgeci, Lukowicz / Kramer, Klamt, Menzel

Schiedsrichter: Lars Thiemann

Zuschauer: 200 am Samstagnachmittag in Braunschweig

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