Die U20-Wölfinnen erobern den Ball gegen ihre Gegnerinnen.
23.09.2021
Frauen

Punkte im Visier

U20-Frauen reisen zum FC Bayern München – U17-Juniorinnen zuhause gegen Union Berlin.

Die U20-Wölfinnen erobern den Ball gegen ihre Gegnerinnen.

Nachdem die vom Verletzungspech verfolgten U20-Frauen des VfL Wolfsburg die Länderspielpause zur Regeneration nutzen konnten, greifen sie am kommenden Wochenende wieder ins Spielgeschehen ein. Die weiteste Auswärtsfahrt der Saison ist für die Jungwölfinnen dabei gleichbedeutend mit der U20-Variante des deutschen Frauenfußball-Klassikers. In der 2. Frauen-Bundesliga treffen die zweiten Mannschaften des FC Bayern München und des VfL Wolfsburg aufeinander. Anpfiff im Sportpark Aschheim nahe München ist am Sonntag, 26. September, um 11 Uhr. Ebenfalls mit einem Traditionsverein bekommen es die Jungwölfinnen des VfL in der B-Juniorinnen-Bundesliga Nord/Nordost zu tun: So reisen die U17-Juniorinnen von Union Berlin am Samstag, 25. September (Anstoß um 14 Uhr), nach Niedersachsen. Am siebten Spieltag möchten die Grün-Weißen ihre makellose Bilanz gegen die viertplatzierten Berlinerinnen weiter ausbauen und damit die Tabellenführung verteidigen.

Gegner auf Augenhöhe

Die Reihen am Elsterweg lichteten sich während der ersten Abstellungsphase beim VfL Wolfsburg doch gewaltig: Da gerade bei der ersten Mannschaft, aber auch bei den U20-Frauen einige Spielerinnen bei ihren Nationalmannschaften waren, nutzten beide Teams die Zeit, um zweimal gemeinsam zu trainieren. So blickt Cheftrainer Steffen Beck positiv auf die vergangene Zeit zurück: „Wir hatten gute Trainingswochen. Die Einheiten mit der Ersten hatten einen großen Mehrwert für uns.“ Gerade der Faktor Zeit spielt den ersatzgeschwächten Jungwölfinnen in die Karten: Mit Gloria Adigo, Romy Baraniak, Lia Henkelmann und kehren am Sonntag gleich drei Spielerinnen in den Kader zurück. Im Duell zweier U20-Mannschaften erwartet Beck ein Spiel auf Augenhöhe: „Die Bayern sind wie wir eine junge Mannschaft, die nicht besonders gut in die Saison gestartet ist. Mit ihrer Zweikampfstärke und den guten Umschaltmomenten sind sie aber trotzdem ein gefährlicher Gegner. In so einem Spiel werden Kleinigkeiten entscheiden.“ Damit gehe die Partie gegen die jungen Münchnerinnen in eine ähnliche Richtung wie das Spiel gegen die U20 der TSG 1899 Hoffenheim. Auch wenn die Mannschaft von Trainerin Nathalie Bischof ein anderes System spielt und vermeintlich etwas tiefer steht. „Die längste Heimfahrt der Saison ist mit drei Punkten jedenfalls deutlich angenehmer“, weiß Beck.

„Wundertüte Union Berlin“

Erster gegen Vierter – das klingt nach einem absoluten Spitzenspiel. Dennoch ist der Gegner Union Berlin für Michael Schulz, den Cheftrainer der U17-Juniorinnen, schwer einzuschätzen. „Union ist für mich eine absolute Wundertüte. Sie haben zum einen dem HSV die einzigen Punkte der Saison abgenommen, aber beispielsweise auch gegen Hannover 96 nur unentschieden gespielt.“ Diffizil gestaltet sich zudem die Personalsituation beim punktverlustfreien Tabellenführer aus Wolfsburg. „Wir werden wahrscheinlich nur einen Kader von etwa 14 Spielerinnen haben“, so Schulz. Neben den Verletzten fallen auch einige Akteurinnen wegen einer NFV-Abstellung aus. „Eine angespannte Kadersituation kann aber auch zusätzliche Motivation in den Köpfen freisetzen. Wir werden jedenfalls die Mädels so motivieren und einstellen, dass wir voll auf drei Punkte spielen“, gibt sich Schulz angriffslustig. Danach hätten sich die Mädels das erste freie Wochenende der Saison redlich verdient.

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