Porträtaufnahme von Martin Schmidt während der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen RB Leipzig.
MO . 11.  DEZ . 2017
Männer

„Präziser im Umschaltspiel“

Wölfe empfangen am Dienstag RB Leipzig in der Volkswagen Arena.

Porträtaufnahme von Martin Schmidt während der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen RB Leipzig.

Es bleibt aktuell kaum Zeit zum Verschnaufen für das Team des VfL Wolfsburg. Nachdem die Wölfe sich am vergangenen Samstag vom Hamburger SV mit einem 0:0-Unentschieden trennten, wartet nur drei Tage später am morgigen Dienstag, 12. Dezember (Anstoß um 18.30 Uhr, Tickets gibt es hier), schon die nächste Herausforderung auf die Elf von VfL-Cheftrainer Martin Schmidt. Zum letzten Heimspiel des Jahres empfängt Grün-Weiß dann mit RB Leipzig ein echtes Spitzenteam der Liga, denn die Sachsen belegen mit 27 Zählern aktuell den zweiten Rang im Tableau. Auf der Pressekonferenz im Vorfeld der Partie sprach VfL-Coach Schmidt über…

…die Personallage: Im Moment fehlen eigentlich nur Ignacio Camacho und Jakub Blaszczykowski. Alle anderen Spieler sind verfügbar und trainieren heute. John Anthony Brooks hatte zuletzt einen Schlag auf die Fußoberseite bekommen, was aber nichts Schlimmeres ist. Gian-Luca Itter und Marcel Tisserand fehlen etwas die Trainingszeiten. Wir werden im Vergleich zum Spiel beim HSV eventuell ein bis zwei Umstellungen vornehmen, die aber eher taktisch geprägt sind, um uns auf den Gegner einzustellen.

…die englische Woche: Wir sind in der glücklichen Situation, dass wir ausreichend Zeit zwischen den Partien haben. Freiburg mit meinem Kollegen Christian Streich hat es härter getroffen, da sie innerhalb von drei Tagen zwei Mal spielen. Für uns ist der Wochenplan gut. Die enge Taktung gehört ohnehin zum Sport und die Spieler haben es am liebsten, wenn sie regenerieren und danach direkt wieder spielen können.

…die anstehende Partie: Wir haben uns in Hamburg dem köperbetonten Spiel gestellt und bis auf wenige Szenen den Gegner gut vom Tor weggehalten. Im Spiel gegen Leipzig wollen wir noch präsenter in den Zweikämpfen sein und vor allem präziser im Umschaltspiel. Leipzig ist eine komplette Mannschaft. Sie sind sehr stark im Zweikampf, bei zweiten Bällen, im Umschalten und vor allem im Herausspielen von Torchancen. Es erwartet uns ein intensives, temporeiches Spiel und ein spielstarker Gegner, den wir eindämmen müssen. Aber wir wissen, dass wir auch gegen RB unsere Chancen bekommen werden.

…die Heimstärke: Es sieht im Moment so aus, als ob wir uns gegen die Top sechs der Bundesliga besser schlagen als gegen unsere direkten Konkurrenten. Wir tun uns einfacher als Herausforderer. Allerdings sind wir vor allem daheim stark – das verändert die Rollenverteilung etwas. Wir haben von den letzten fünf Heimspielen drei gewonnen und zuletzt am ersten Spieltag gegen Dortmund verloren. Wir wollen dominant und selbstbewusst in das Spiel gehen.

…das torlose Unentschieden in Hamburg: Wir bewerten nicht die Torschüsse in einem Spiel, sondern vor allem die Möglichkeiten, die wir hatten. In unserer Analyse nach dem Spiel haben wir gesehen, dass wir rund ein Dutzend guter Konterchancen nicht richtig ausgespielt haben. Wir hatten häufig sogar beim Umschalten Überzahlsituationen, haben dann aber die Pässe nicht sauber gespielt. Wir sind nicht ins letzte Drittel vorgestoßen und haben die Chancen abgeschlossen. Diese Dinge haben wir genau besprochen und ich bin sicher, dass wir das gegen Leipzig besser machen werden.

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