Alexandra Popp klatscht mit Lina Magull ab.
11.04.2018
Frauen I

Popp trifft für DFB-Frauen

Auch Hansen, Jakabfi und Stolze konnten sich in die Torschützenliste ihrer Auswahl eintragen.

Alexandra Popp klatscht mit Lina Magull ab.

Ehe es für die Wölfinnen am kommenden Sonntag, 15. April (Anstoß um 15.10 Uhr), mit dem Halbfinale im DFB-Pokal gegen die SGS Essen im AOK Stadion weitergeht, standen nun für einige der grün-weißen Spielerinnen noch Partien mit ihren jeweiligen Nationalmannschaften auf dem Programm. Größtenteils verliefen die internationalen Duelle erfolgreich, konnten von insgesamt acht Begegnungen doch sechs siegreich gestaltet werden.

Nächster 4:0-Erfolg unter Hrubesch

Auf das 4:0 im ersten Spiel unter Interims-Bundestrainer Horst Hrubesch gegen Tschechien folgte nun ein weiterer Viererpack. Die DFB-Frauen besiegten in der Qualifikation für die 2019 in Frankreich anstehende Weltmeisterschaft auch Slowenien mit 4:0 (2:0). Neben der Treffer Lina Magulls (10. Minute) und Linda Dallmanns (61.) sowie eines Eigentors von Lana Golob (43.) konnte sich auch VfL-Offensivspielerin Alexandra Popp in die Torschützenliste eintragen (53.). Während Popp 76 Minuten auf dem Platz stand und Almuth Schult durchspielte, wurden Anna Blässe und Lena Goeßling geschont. Joelle Wedemeyer saß zudem auf der Bank. Obwohl Island, für das Sara Gunnarsdottir die kompletten 90 Minuten absolvierte, durch Tore von Gunnhildur Jonsdottir (37.), Rakel Hönnudottir (48.), Harpa Thorsteinsdottir (58.), Agla Maria Albertsdottir (89.) und Fanndís Fridriksdóttir (90.+4) mit 5:0 (1:0) auf den Färöer-Inseln gewann, führt das deutsche Team die Gruppe 4 weiter als Tabellenführer mit zwei Punkten Vorsprung an, hat jedoch ein Spiel mehr bestritten.

Hansen mit Doppelpack

Weniger erfolgreich verlief die Partie in der WM-Quali für Ewa Pajor und die polnische Mannschaft gegen Schottland. Treffer von Zoe Ness (79.), Claire Emslie (86.) und Erin Cuthbert (90.+1) besiegelten eine 0:3 (0:0)-Niederlage, bei der Pajor außerdem einen Foulelfmeter verschoss (55.). Mit Agata Tarczynska saß eine weitere VfL-Spielerin lediglich auf der Bank. Polen tritt in Gruppe 2 etwas auf der Stelle und bleibt durch die Pleite mit sieben Punkten auf Rang drei. Trotz eines 3:0 (0:0)-Siegs gegen Nordirland rangiert auch die norwegische Auswahl in Gruppe 3 weiterhin auf dem dritten Platz. VfL-Außenbahnspielerin Caroline Hansen erzielte einen Doppelpack (61., 87.), das dritte Tor schoss Isabell Herlovsen (90.+3).

Caroline Hansen während einer Ballannahme im Dresse der norwegischen Nationalmannschaft.

Ungarn feiert ersten Sieg

Ungarn konnte in Gruppe 4 mit Zsanett Jakabfi, die das zwischenzeitliche 2:0 erzielte (72.) das erste Erfolgserlebnis einfahren. Fanni Vago sorgte für die anderen beiden ungarischen Treffer (43., 84.), Sandra Zigic markierte den 3:1 (1:0)-Endstand. Durch die ersten drei Punkte zog Ungarn an Kroatien vorbei und ist nun nur noch Vorletzter. Besser läuft es in derselben Gruppe für Pernille Harders dänische Mannschaft. Sanne Troelsgaard schoss das Team zum knappen 1:0 (0:0)-Erfolg gegen die Ukraine (78.), durch das Dänemark weiterhin hinter Schweden auf Platz zwei steht. Tessa Wullaert musste mit Belgien unterdessen eine ärgerliche 1:2 (1:1)-Niederlage gegen Italien hinnehmen. Janice Cayman brachte die „Red Flames“ durch einen Foulelfmeter zwar in Führung (37.), Martina Rosucci (42.) und Cristiana Girelli (80.) drehten die Partie allerdings, weshalb Belgien in Gruppe 6 nun acht Punkte hinter dem italienischen Spitzenreiter steht.

Wittje und Stolze qualifizieren sich für EM

Die deutschen U19-Juniorinnen haben durch ein 3:2 (1:1) gegen England und den damit dritten Sieg in Folge das Ticket für die diesjährige Europameisterschaft in der Schweiz (14. bis 31. Juli) gelöst. Mit ihrem sechsten Treffer im dritten Spiel brachte Anna-Lena Stolze, die durchspielte, die Mannschaft früh in Führung (3.). Den zwischenzeitlichen Ausgleich Hannah Cains (13.) machten Paulina Käte Krumbiegel (59.) und Lena Sophie Oberdorf (84.) vergessen, das 3:2-Anschlusstor durch Lauren Hemp war dann nur noch Ergebnismakulatur (87.). Mit Meret Wittje kam indes eine weitere VfL-Akteurin über 74 Minuten zum Einsatz.

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