Die u19 Wölfe jubeln auf einem Gruppenfoto.
10.05.2018
U19

Pokalsieg

Die U19 schlägt im Finale Eintracht Braunschweig nach Elfmeterschießen mit 5:4.

Die u19 Wölfe jubeln auf einem Gruppenfoto.

Die Titelverteidigung im niedersächsischen Sparkassen-Pokal war für die U19-Jungwölfe ein schweres Stück Arbeit. Erst nach Elfmeterschießen konnte Eintracht Braunschweig am Mittwochabend in Barsinghausen mit 5:4 (2:2/2:2/0:1) geschlagen und somit der Cup erneut nach Wolfsburg geholt werden. Damit hat sich der VfL Wolfsburg auch für den DFB-Pokal der A-Junioren im kommenden Spieljahr qualifiziert. Nach der regulären Spielzeit stand es 2:2-Unentschieden, in der Verlängerung fielen keine Tore mehr, so dass die Entscheidung im Elfmeterschießen fallen musste. Hier verwandelte der VfL drei Versuche und Braunschweig war nur zweimal erfolgreich, so dass die Wölfe letztlich jubeln konnten.

Chancenplus für Wolfsburg

Die Wolfsburger erarbeiteten sich bereits in der ersten Hälfte ein Chancenplus, doch das Tor fiel unmittelbar vor der Halbzeit auf der anderen Seite. Hauke Bartels war der Torschütze in der 45. Minute für den Bundesliga-Absteiger aus Braunschweig. Nach dem Wechsel drehten die Grün-Weißen zunächst die Partie. In der 49. Spielminute war Richmond Tachie mit einem Kopfball zur Stelle und nach 70 Minuten markierte Yari Otto, ebenfalls per Kopf, das 2:1. Der Pokal war zum Greifen nahe, doch der Braunschweiger Hendrik Mittelstädt erzwang mit seinem Treffer zum 2:2 nach 88 Minuten die Verlängerung. Da hier keine weiteren Tore fallen sollten, musste die Entscheidung vom Punkt fallen.

Lino Kasten hält zwei Elfmeter

Für den VfL verschoss zunächst der wiedereingewechselte Yari Otto (es durfte hin und her gewechselt werden), doch Jesaja Herrmann, Max-Peter Klump und Richmond Tachie behielten anschließend die Nerven und verwandelten ihre Elfmeter. Die Braunschweiger verschossen ihren ersten Versuch, den zweiten und fünften Elfmeter hielt Lino Kasten im VfL-Tor, so dass der Jubel anschließend auf Wolfsburger Seite war.

„Sind sehr glücklich“

VfL-Coach Thomas Reis: Wir sind natürlich sehr glücklich, den Platz letztlich als Sieger verlassen zu haben, auch weil wir uns nun für den DFB-Pokal qualifiziert haben. Das Spiel spiegelte unsere Saison noch einmal wieder, wir schießen wie immer Tore, bekommen aber auch wieder Gegentreffer. Gerade das 2:2 war unnötig, weil nur noch zwei Minuten in der regulären Spielzeit zu absolvieren waren. Aber es war halt ein typisches Pokalfinale, dass alles zu bieten hatte. Meine Mannschaft hat das insgesamt gut gemacht und sich letztlich mit dem Cup belohnt.

VfL Wolfsburg U19: Kasten – D.Itter, Heuer, Siersleben, Klump – Möker – Tachie, Y.Otto (70. Nieland), Cham, Yeboah Zamora (76. Goransch) – Herrmann (99. König) 

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