Frauen

Pokalaus für die U17-Juniorinnen

Nachwuchswölfinnen müssen sich Turbine Potsdam geschlagen geben.

Der Traum vom Pokal ist geplatzt: Die U17-Juniorinnen des VfL mussten sich am vergangenen Samstag in der dritten Runde des DFB-Pokals dem 1. FFC Turbine Potsdam mit 0:1 (0:0) geschlagen geben. Der Siegtreffer für die Gäste gelang Paula Scharras in der 66. Minute.

„Tut immer noch weh“

U17-Cheftrainer Markus Herbst über das Ausscheiden aus dem Pokal: „Es ist extrem bitter und tut immer noch weh. Die Mädels tun mir unendlich leid, weil der Riesenaufwand, den wir betrieben haben, am Ende nicht belohnt worden ist. Sie haben eine enorme Intensität und Leidenschaft an den Tag gelegt. Das ist einfach superärgerlich.“ Im vergangenen Jahr erreichten die Nachwuchswölfinnen unter Herbst das Pokal-Endspiel, diesmal hatten sie sich sogar noch mehr vorgenommen.

„80 Minuten die spielbestimmende Mannschaft“

Zum Spielverlauf selbst äußerte sich Herbst wie folgt: „Wir waren über 80 Minuten die spielbestimmende Mannschaft, haben das Spiel dominiert. Wir waren von Anfang an gut in der Partie drin, haben ein super Gegenpressing gezeigt und uns Torchancen erspielt.“ Trotz dieser Dominanz verpassten es die Niedersächsinnen, ein Tor zu erzielen. Im Gegenzug nutzten die Potsdamerinnen Mitte der zweiten Halbzeit ihre erste Ecke des Spiels und brachten den Ball im VfL-Tor unter. „Der Fußball ist manchmal brutal und es zeigt, dass nicht immer die bessere Mannschaft gewinnt, sondern diejenige, die das Tor schießt. Das war genau das, was uns gestern gefehlt und uns im Endeffekt das Genick gebrochen hat“, erklärt Herbst. Nun gelte es, auch wenn der Schmerz immer noch tief sitzt, das Spiel abzuhaken und weiter hart zu arbeiten, um für die kommenden Partien nach der Winterpause bestmöglich vorbereitet zu sein.