Ewa Pajor und Noelle Maritz während eines Länderspiels Polens gegen die Schweiz.
DO .  8. 11. 2018
Frauen

Play-offs und Testspiele

Elf Wölfinnen sind für ihre Nationalteams im Einsatz.

Ewa Pajor und Noelle Maritz während eines Länderspiels Polens gegen die Schweiz.

Intensive Wochen liegen hinter den Frauen des VfL Wolfsburg: Nicht weniger als sieben Pflichtspiele innerhalb von 22 Tagen standen für das Team von Cheftrainer Stephan Lerch auf dem Programm. Zeit zum Durchatmen gibt’s für viele Wölfinnen auch in der Länderspiel-Pause nicht, schließlich befinden sich elf Spielerinnen der Grün-Weißen im internationalen Einsatz. Für Noelle Maritz und die verletzte Lara Dickenmann geht’s dabei um die WM-Teilnahme 2019, der Rest ist in Testspielen gefordert.

Play-off gegen Europameister

Nach ihrem Kreuzbandriss kann Dickenmann nicht aktiv dabei sein, wenn es für die Schweizer Nationalmannschaft in den finalen WM-Play-offs um Alles oder Nichts geht. Somit muss es aus Wolfsburger Sicht ihre Teamkollegin Maritz richten, die künftige Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg mit einem Erfolgserlebnis zu verabschieden. Nach dem knappen Weiterkommen im Play-off-Halbfinale gegen Belgien (2:2; 1:1) wartet nun mit dem Duell gegen die Niederlande eine ungleich größere Herausforderung auf die Schweizer „Nati“. Die Oranje-Frauen, aktueller Europameister, wollen nach dem souveränen Halbfinal-Erfolg gegen Dänemark (2:0; 2:1) ebenfalls den letzten Schritt in Richtung FIFA Women’s World Cup 2019 gehen – und es den Männern in Sachen (verpasster) WM-Qualifikation nicht gleichtun. Die Niederlande können am morgigen Freitag in Utrecht (Anstoß um 20 Uhr) auf die Unterstützung von rund 24.000 Fans bauen. Das Rückspiel in Schaffhausen findet am kommenden Dienstag (Anstoß um 19 Uhr) statt.

Hochkarätige Testgegner

Das Wölfinnen-Trio im Trikot der deutschen Nationalmannschaft – Almuth Schult gehört wegen ihrer Sprunggelenksverletzung nicht dazu – kann sich nach der erfolgreichen WM-Qualifikation auf zwei hochkarätige Testspiele freuen: Sara Doorsoun, Babett Peter und Alexandra Popp treffen mit den DFB-Frauen zunächst am kommenden Samstag auf Italien, Anstoß im Stadion an der Bremer Brücke in Osnabrück ist um 16 Uhr (live in der ARD). Drei Tage später geht’s dann im Erfurter Steigerwaldstadion gegen Spanien (16 Uhr, live im ZDF). Gewinnt der zweimalige Weltmeister auch diese Partien, hätte der scheidende Bundestrainer Horst Hrubesch einen Rekord für die Ewigkeit aufgestellt: Unter der Ägide des einstigen „Kopfballungeheuers“ stehen bereits sechs Siege in sechs Spielen in der Bilanz. Mehr geht nicht.

Babett Peter und Sara Doorsoun während einer Trainngseinheit des DFB-Teams.

Kräftemessen mit Weltmeister

Auf Claudia Neto und die portugiesische Nationalmannschaft wartet bereits am heutigen Donnerstag ein besonderes Highlight: Der aktuelle Weltmeister USA gibt sich die Ehre, die Begegnung findet im heimischen Estoril statt. Anschließend (10./13. November) sind noch zwei Partien gegen Wales vorgesehen. Flugmeilen sammeln die Norwegerinnen Caroline Hansen und Kristine Minde, die mit ihrer Auswahl am Montag bei Vize-Weltmeister Japan gastieren. Die polnische Torjägerin Ewa Pajor, die ihren Vertrag bei den Wölfinnen kürzlich verlängert hat, ist eine Woche nach dem Champions-League-Auftritt mit den Grün-Weißen erneut in Madrid am Ball, wo heute ein Testspiel gegen Spanien ausgetragen wird. Am Dienstag ist dann Bosnien-Herzegowina der Gegner. Für Zsanett Jakabfi ist die Abstellungsperiode schnell beendet: Ungarn bestreitet nur eine Partie – am heutigen Donnerstag gegen Estland.

Wölfinnen-Duell auf der Insel

In Rotherham trifft Gastgeber England am kommenden Sonntag auf Schweden – somit stehen sich Torfrau Mary Earps, die am vergangenen Sonntag in Duisburg ihr Bundesliga-Debüt realisierte, und VfL-Kapitänin Nilla Fischer gegenüber. Bereits morgen sind die Engländerinnen in Wien gegen Österreich gefordert, es ist der Vergleich zweier letztjähriger EM-Halbfinalisten. Für Fischer und die Schwedinnen ist das Gastspiel auf der Insel die einzige Partie in der letzten Abstellungsperiode 2018.

Die Länderspiele im Überblick:

Alexandra Popp, Babett Peter, Sara Doorsoun (Deutschland)

Samstag, 10. November, 16 Uhr, (H) Italien (Freundschaftsspiel)
Dienstag, 13. November, 16 Uhr, (H) Spanien (Freundschaftsspiel)

Noelle Maritz (Schweiz):

Freitag, 9. November, 20 Uhr, (A) Niederlande (WM-Qualifikation Play-off-Finale)
Dienstag, 13. November, 19 Uhr, (H) Niederlande (WM-Qualifikation Play-off-Finale)

Claudia Neto (Portugal):

Donnerstag, 8. November, 18 Uhr, (H) USA (Freundschaftsspiel)
Samstag, 10. November, (H) Wales (Freundschaftsspiel)
Dienstag, 13. November, (H) Wales (Freundschaftsspiel)

Ewa Pajor (Polen):

Donnerstag, 8. November, (A) Spanien (Freundschaftsspiel)
Dienstag, 13. November, (H) Bosnien-Herzegowina (Freundschaftsspiel)

Mary Earps (England):

Donnerstag, 8. November, 19 Uhr, (A) Österreich (Freundschaftsspiel)
Sonntag, 11. November, 14.30 Uhr, (H) Schweden (Freundschaftsspiel)

Caroline Hansen, Kristine Minde (Norwegen):

Sonntag, 11. November, 14 Uhr Ortszeit, (A) Japan (Freundschaftsspiel)

Nilla Fischer (Schweden):

Sonntag, 11. November, 14.30 Uhr, (A) England (Freundschaftsspiel)

Zsanett Jakabfi (Ungarn):

Donnerstag, 8. November, (H) Estland (Freundschaftsspiel)

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