Die Spielerinnen des VfL Wolfsburg klatschen sich ab und freuen sich über das Tor.
25.03.2018
Frauen I

Pflichtsieg

VfL-Frauen schlagen MSV Duisburg mit 1:0.

Die Spielerinnen des VfL Wolfsburg klatschen sich ab und freuen sich über das Tor.

Ein Treffer reichte letztlich: Die Frauenmannschaft des VfL Wolfsburg, die im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus in einem Sondertrikot mit „Vielfalt“-Schriftzug spielte, hat in der Allianz Frauen-Bundesliga einen weiteren wichtigen Sieg eingefahren. Gegen den MSV Duisburg setzten sich die Grün-Weißen nach 90 Minuten mit 1:0 durch. Den einzigen Treffer der Begegnung erzielte Pernille Harder (18. Minute), die mit nun 14 Toren weiterhin die Liste der Torjägerinnen souverän anführt.

Drei Wechsel in der VfL-Startelf

Nach dem deutlichen 5:0-Erfolg im Viertelfinal-Hinspiel der UEFA Women᾽s Champions League gegen Slavia Prag nahm VfL-Cheftrainer Stephan Lerch drei Wechsel an seiner Startformation vor. Für Lara Dickenmann, Noelle Maritz und Tessa Wullaert begannen Joelle Wedemeyer, Claudia Neto (erstmals in der VfL-Startelf) und Kristine Minde. MSV-Coach Thomas Gerstner tauschte im Vergleich zum 1:0-Sieg gegen Werder Bremen in der vergangenen Woche ebenfalls dreimal. Magdalena Richter, Vanessa Martini und Pia Rijsdijk liefen statt Serina Kashimoto, Yvonne Zielinski und Barbara Dunst von Beginn an auf.

Blässe aus der Distanz

Ähnlich wie am Donnerstag gegen Prag rissen die VfL-Frauen, nachdem sie nicht nur mit Kindern, sondern auch mit dem Fanclub „Goethe Wölfe einliefen, das Zepter sofort wieder an sich. Den ersten Abschluss konnte Anna Blässe verzeichnen, die aus etwa 18 Metern abzog. MSV-Torhüterin Lena Nuding konnte allerdings im Nachfassen parieren (6.). Wie von Lerch vor der Partie vermutet, zogen sich die Duisburgerinnen zwar zurück und standen kompakt, trotzdem versuchten sie ab und an, auch Akzente in der Offensive zu setzen. So prüfte Rijsdijk Almuth Schult aus der Distanz. Die deutsche Nationaltorfrau musste sich strecken, konnte das Leder aber abwehren (12.).

Die Spielerinnen des VfL Wolfsburg laufen mit Kindern und dem Fanclub „Goethe Wölfe ein.

Hansen trifft

In der Folge erarbeiteten sich die Grün-Weißen weitere Chancen. Zunächst konnte Nuding gegen Caroline Hansen noch parieren (14.), vier Minuten später war auch sie dann jedoch machtlos. Harder zog im Strafraum stehend trocken ab und traf in die lange Ecke zur Wolfsburger Führung. Minde hätte kurz darauf das Ergebnis beinahe ausgebaut. Nach einer abgefälschten Flanke konnte Nuding das Leder mit Hilfe der Latte noch gerade so zur Ecke parieren (26.). Die Wölfinnen erzeugten auch anschließend weiter Druck, ohne sich weitere Möglichkeiten zu erarbeiten. Mit dem 1:0 ging es somit in die Halbzeitpause.

Hansen und Harder treffen die Latte

Ohne Veränderungen auf beiden Seiten drängte der VfL zu Beginn der zweiten 45 Minuten auf den zweiten Treffer. Erst schoss Hansen knapp am Winkel vorbei (55.), dann trafen die Wolfsburg innerhalb einer Minute gleich zweimal die Latte. Es war wieder Hansen, die sich stark durchsetzte, mit ihrem Abschluss aber am Querbalken scheiterte. Doch noch in derselben Aktion brachten die Wölfinnen das Leder erneut vor den Kasten – diesmal prallte Harders Kopfball an die Latte (56.). Nachdem Lerch doppelt wechselte – Wullaert und Ewa Pajor kamen für Minde und Hansen –, hatte Harder das 2:0 auf dem Fuß. Etwas überrascht kam sie vor dem Kasten an das Leder und zielte knapp drüber (75.). Da von Duisburg keine Offensivbemühungen mehr aufkamen, blieb es letztlich beim knappen, aber verdienten 1:0.

„Hart erkämpfter Sieg“

VfL-Cheftrainer Stephan Lerch: Es war ein hart erkämpfter Sieg. Wir freuen uns natürlich, dass wir die drei Punkte hierbehalten können, das war unser Ziel. Wir wussten, dass es ein schweres Spiel wird. Duisburg hat uns das Leben schwergemacht. Defensiv hat der MSV gut verteidigt, die Räume eng gehalten und selbst versucht, mutig nach vorne zu spielen. Wir wollten dagegen den Ball gut laufen lassen. Im Passspiel haben wir aber nicht immer das gezeigt, was wir können und wollen. Wir haben aber ein gutes Tempo an den Tag gelegt, Druck erzeugt und versucht, uns Torchancen herauszuspielen. Leider haben wir nur versäumt, das eine oder andere Tor nachzulegen. So ist es bis zum Schluss spannend geblieben.

VfL Wolfsburg: Schult – Blässe, Fischer, Goeßling, Wedemeyer – Gunnarsdottir, Neto – Hansen (64. Pajor), Minde (64. Wullaert) – Harder (83. Masar), Popp

MSV Duisburg: Nuding – Himmighofen, Harsanyova, Kirchberger, Radtke – Wu – Morina (72. Bakker), Martini (83. Anonman), Dieckmann, Richter – Rijsdijk (64. Dunst)

Tore: 1:0 Harder (18.)

Gelbe Karten: - / Himmighofen

Schiedsrichterin: Christine Weigelt (Leipzig)

Zuschauer: 1.540 am Sonntagnachmittag im AOK Stadion

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