15.03.2019
Frauen

Pflichtsieg und Spitzenspiel

U20-Frauen zu Gast beim Schlusslicht, U17 mit Top-Duell gegen Meppen.

Beide Nachwuchsteams des VfL Wolfsburg treten das kommende Punktspiel-Wochenende mit zwei Ligasiegen in Folge im Gepäck an. Die jeweilige Aufgabe unterscheidet sich aber gänzlich: Die U20-Frauen reisen zum Tabellenschlusslicht SGS Essen II, die U17 empfängt den Vierten SV Meppen zum Spitzenspiel am Elsterweg.

Pflichtaufgabe beim Letzten

Die Ausgangslage scheint im ersten Moment eindeutig – und ist doch heimtückisch. Der Spitzenreiter spielt beim Schlusslicht, die U20 des VfL gastiert bei der SGS Essen II. „Natürlich sind wir in der Favoritenrolle. Wir fahren dorthin, um drei Punkte mitzunehmen“, stellt Trainer Saban Uzun klar, warnt im gleichen Atemzug aber vor dieser Aufgabe. „Wenn wir ein paar Prozentpunkte nachlassen, wird es eng!“ Die Zweitvertretung der Essener – neben der des VfL das jüngste Team der 2. Frauen-Bundesliga – holte ihre sechs Zähler allesamt zu Hause, stellt die Spitzenteams der Staffel regelmäßig vor schwere Aufgaben. Aufgrund des vorhergesagten Sturms und möglicher Unwägbarkeiten im Bahnverkehr steigt das Uzun-Team kurzfristig von der Schiene auf die Straße um. „Wir fahren nun vor der Partie fünf Stunden mit dem Bus. Das darf aber keine Ausrede sein“, so der Coach, der ohne drei Spielerinnen in den Westen reist. Samantha Kühne, Livinia Seifert und Finya Seidel unterstützen die U17 im Topspiel gegen den SV Meppen.

Emsländer Tormaschine stoppen

Der Test der U17-Jungwölfinnen am vergangenen Sonntag gegen die Däninnen aus Kolding, bei dem auch Seidel mitspielte, kam genau zur richtigen Zeit. Aufgrund des spielfreien Wochenendes testete das Team aus der B-Juniorinnen-Bundesliga Nord/Nordost gegen die Skandinavierinnen, siegte letztlich problemlos mit 5:1. Doch viel wichtiger als das positive Ergebnis war die Tatsache, dass die VfL-Spielerinnen in dieser Partie die Zweikämpfe zu jeder Zeit angenommen haben. Denn: „Meppen spielt sehr körperbetont!“, stellt U17-Trainer Holger Ringe im Vorfeld des Liga-Heimspiels gegen die Emsländerinnen an diesem Samstag (Anstoß 15 Uhr) klar. Der Tabellenzweite aus der Autostadt empfängt mit dem SV Meppen den Vierten, der vor allem über eine personifizierte Tormaschine verfügt: Liga-Toptorjägerin Isabella Jaron (zwölf Treffer). „Wir müssen hinten stabil stehen und dürfen keinen Raum zur Verfügung stellen“, erklärt Ringe, dem neben den drei „Aushilfen von oben“ auch sein gesamtes eigenes Spielerpersonal zur Verfügung steht. „Wenn wir die Einstellung vom Duell gegen Kolding mit in die Partie gegen Meppen nehmen, werden wir einen schönen Nachmittag haben!“

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