Ein Bild aus dem Trainingslager des Nachwuchses.
FR . 14.  JUL . 2017
Akademie

„Perfekt getroffen“

VfL-Verantwortliche loben die Profi-Bedingungen im Trainingslager von Opalenice.

Ein Bild aus dem Trainingslager des Nachwuchses.

Besser geht es nicht: Die Rahmenbedingungen, die das Vier-Sterne Hotel Remes Sport & Spa im polnischen Opalenice dem Nachwuchs des VfL Wolfsburg bietet, sind außergewöhnlich und lassen keine Wünsche offen: Tolle Zimmer, abwechslungsreiches Essen, ein gut ausgestatteter Fitness-Bereich, dazu ein zur Regeneration einladender Spa-Bereich. Vor allem aber eine großartige Infrastruktur, was Trainingsmöglichkeiten für die U23 und U19 der Wölfe angeht. Neben fünf hervorragend gepflegten Rasenplätzen sowie einem kleinen Stadion für Freundschaftsspiele punktet das Trainingsquartier vor allem auch mit seinen kurzen Wegen. Absolutes Profiniveau eben und keinesfalls selbstverständlich für ein Trainingslager im Nachwuchsbereich.

„König Artur“ weiß, worauf es ankommt

Der polnische Repräsentant des 2011 gebauten Sporthotels trägt einen in Deutschland unter Fußballkennern klangvollen Namen und weiß aus eigener Erfahrung, worauf es Teams im Trainingslager ankommt: Artur Wichniarek, der zwischen 1999 und 2010 über zehn Jahre in der Bundesliga für Arminia Bielefeld und Hertha BSC auf Torejagd ging, stammt aus dem knapp 40 Kilometer von Opalenice entfernten Posen und weiß um die hohe Qualität des Angebots. „Eine vergleichbare Anlage gibt es europaweit nicht wirklich“, sagt der früher „König Artur“ gerufene 40-Jährige. Man habe das Hotel immer weiterentwickelt, inzwischen gehört auch ein hoteleigener Golfplatz dazu. Neben dem Hauptgebäude mit 56 Zimmern wurden vor kurzem 42 neue Apartments eröffnet. So sei es kein Problem, einem guten Dutzend Mannschaften pro Sommervorbereitung perfekte Bedingungen zu bieten.

Auf den Spuren von CR7

Nicht von ungefähr hat das „Remes“ in der Vergangenheit schon zahlreiche hochklassige Fußballteams angezogen, die sich hier auf ihre sportlichen Aufgaben vorbereitet haben. So beherbergte das „Remes“ unter anderem die portugiesische Nationalmannschaft vor der EM 2012 in Polen und der Ukraine. Cristiano Ronaldo, dessen Zimmer U23-Kapitän Julian Klamt gemeinsam mit Neuzugang Blaz Kramer bezogen hat, sollte es mit seinen Teamkollegen im Turnier bis ins Halbfinale schaffen, ehe man sehr unglücklich im Elfmeterschießen gegen den späteren Titelträger Spanien den Kürzeren zog. Zurzeit ist im „Remes“ neben den Jungwölfen auch die israelische Spitzenmannschaft von Maccabi Haifa einquartiert.

„Optimaler Rahmen“

Die U23-Spieler während des Trainings in Polen.Die VfL-Verantwortlichen zeigen sich begeistert von den Rahmenbedingungen in Opalenice. „Wenn man sich die Anlage und die Trainingsplätze anschaut, kann man sehen, dass wir es wirklich perfekt getroffen haben. Alle Bedingungen, die wir für Training und Regeneration haben wollten, sind hier erfüllt. Sie sind mit das Beste, was ich je erlebt habe“, schwärmt der Sportliche Leiter der U23, Pablo Thiam. Und der 43-jährige Ex-Profi weiß das aus der eigenen Erfahrung unzähliger Trainingslager genau einzuschätzen. Auch Fabian Wohlgemuth, Leiter Nachwuchs beim VfL, bestätigt diesen Eindruck: „Unsere Spieler haben die Möglichkeit, im optimalen Rahmen den Grundstein für eine erneut erfolgreiche Saison zu legen. Abgerundet wird das Ganze durch die außergewöhnliche Gastfreundschaft, die wir hier erleben dürfen.“ So organisiert Hoteldirektor Jakub Wrobinsky, vom VfL-Tross in Anlehnung an Jakub Blaszczykowski natürlich „Kuba“ genannt, direkt vor Ort unverzüglich alles, was von Nöten ist.

Ideal passend zum Ausbildungskonzept

Aufgrund der tollen Platzqualität ist es auf der Hotelanlage unproblematisch möglich, dass die U23 gemeinsame Einheiten mit den A-Junioren der Grün-Weißen absolviert – auf nebeneinanderliegenden Plätzen oder auch gemeinsam auf dem Rasen. Genau diese Durchlässigkeit und Transparenz ist konzeptionell gewünscht und passt exakt in die Ausbildungsphilosophie der Akademie, die von den fließenden Übergängen der Jahrgänge lebt. Daher dürfte es nicht unwahrscheinlich sein, dass der VfL-Nachwuchs auch im kommenden Jahr im polnischen Opalenice seine Vorbereitungsheimat findet.

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