Frauen

Offensivkraft für die Grün-Weißen

Giovanna Hoffmann wechselt im Sommer von RB Leipzig zum VfL Wolfsburg.

Die Frauen des VfL Wolfsburg verstärken zur kommenden Saison ihre Offensive: Giovanna Hoffmann schließt sich im Sommer den Grün-Weißen an. Die deutsche Nationalstürmerin wechselt vom Bundesliga-Konkurrenten RB Leipzig zu den VfL-Frauen und erhält dort einen Vertrag bis zum 30. Juni 2029. Die 27-Jährige wird für die Wölfinnen mit der Rückennummer 7 auflaufen.

„Passt perfekt zum VfL Wolfsburg“

„Wir freuen uns sehr, mit Gio eine international erfahrene Top-Stürmerin ablösefrei verpflichtet zu haben, die zuletzt bei der Europameisterschaft 2025 in der Schweiz ihre Qualitäten eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat. Mit ihrer Mentalität und ihrer körperlichen Präsenz passt sie hervorragend zum VfL Wolfsburg. Nach ihrer schweren Verletzung werden wir ihr die nötige Zeit geben, um sich hier zu integrieren und Schritt für Schritt wieder zu ihrem alten Leistungsniveau zurückzufinden“, sagt Direktor Frauenfußball Ralf Kellermann.

106 Bundesliga-Spiele und zwölf Länderspiele

Ihre fußballerische Laufbahn begann Hoffmann beim SC Lehe-Spaden. Über Werder Bremen und den SC Freiburg führte ihr Weg schließlich zu RB Leipzig. Insgesamt absolvierte die 1,78 Meter große Angreiferin 106 Spiele in der Google Pixel Frauen-Bundesliga und erzielte dabei 20 Tore. Darüber hinaus bestritt sie zwölf Länderspiele für die deutsche A-Nationalmannschaft, in denen ihr drei Treffer gelangen. Hoffmann arbeitet nach einem Kreuzbandriss derzeit an ihrem Comeback.

„Mit viel Torgefahr vorangehen“

„Der VfL Wolfsburg ist seit Jahren eine feste Größe im europäischen Fußball. Eine Chance wie diese bekommt man vielleicht kein zweites Mal – deshalb will ich alles für den Verein geben, Verantwortung übernehmen und mit viel Torgefahr vorangehen. Das Umfeld bietet ideale Bedingungen, um das Beste aus sich herauszuholen. Jetzt gilt mein voller Fokus zunächst meiner vollständigen Genesung. Ich arbeite hart daran, schnellstmöglich wieder zu 100 Prozent fit zu sein“, so Hoffmann.

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