Gegner mit gemischtem Saisonstart
Die Meidericher haben in der Gruppe G der DFB-Nachwuchsliga bereits zwei Spiele absolviert. Auf eine späte 1:2-Niederlage zum Auftakt in Mainz folgte ein 1:1-Remis gegen den amtierenden Deutschen Meister 1. FC Köln. Trotz des bisher mageren Punktestands ist Bauer überzeugt, dass Duisburg „definitiv eine schwere Aufgabe“ ist. „Wir haben uns beide Spiele intensiv angeschaut. Der MSV ist eine sehr kampfstarke, gut organisierte und disziplinierte Mannschaft – mit Ruhrpott-Mentalität: positiv aggressiv und laut auf dem Platz.“
Der Name ist egal
Ein Heimspiel in der 1. Runde des DFB-Pokals der Junioren gab es für den VfL zuletzt in der Saison 2021/2022. Damals unterlagen die Jungwölfe am 27. August 2021 Dynamo Dresden mit 1:3 nach Verlängerung. In der vergangenen Saison setzten sich die Wölfe dagegen in einer beeindruckenden Pokalserie gegen Stuttgart, Frankfurt und Schalke durch, ehe im Halbfinale beim Karlsruher SC Endstation war.
„Der Name ist vielleicht nicht ganz so groß wie der unserer Gegner in der vergangenen Saison, aber der MSV ist ein Traditionsverein mit starker Nachwuchsabteilung. Wir werden nicht den Fehler machen, ihn zu unterschätzen. Wir sind letztes Jahr sehr weit gekommen – das wollen wir in dieser Saison bestätigen und, wenn möglich, sogar noch toppen. Am Ende ist egal, wie der Gegner heißt: Wir müssen das Spiel gewinnen und brauchen dafür eine konzentrierte, fokussierte Leistung“, so Bauer.
Wolfsburg gegen Duisburg – ein Novum
Für beide Teams ist es eine Begegnung mit Seltenheitswert: Noch nie trafen die A-Junioren des VfL Wolfsburg und des MSV Duisburg in einem Pflichtspiel aufeinander. Der MSV ist erst zum fünften Mal im DFB-Pokal der Junioren dabei, zuletzt 2022/2023, als die Zebras in der 1. Runde knapp mit 0:1 gegen den VfL Bochum ausschieden.