Das neue Funktionsgebäude der VfL-Fußball.Akademie.
FR . 29.  DEZ . 2017
Akademie

„Noch enger zusammenrücken“

Tobias Trittel, Leiter Administration der VfL-Fußball.Akademie, zum Bau des neuen Funktionsgebäudes

Das neue Funktionsgebäude der VfL-Fußball.Akademie.

Das neue Funktionsgebäude der VfL-Fußball.Akademie östlich des Porschestadions nimmt Gestalt an: Dort, wo seit 2007 das Nachwuchsleistungszentrum der Wölfe steht, hat sich in den zurückliegenden Monaten einiges getan. Der Neubau steht unmittelbar vor der Fertigstellung und soll bereits im kommenden Frühjahr die Heimat des Wölfe-Nachwuchses weiter aufwerten. Im Interview spricht Tobias Trittel, Leiter Administration der VfL-Fußball.Akademie, über den aktuellen Stand des Baus, die Vorteile der neuen Lösung sowie Ziele, aber auch Herausforderungen für das kommende Jahr.

Tobias Trittel, das neue Funktionsgebäude am Porschestadion ist kurz vor der Fertigstellung. Können Sie uns einen Einblick in die Entwicklung des Bauprojekts und zum aktuellen Stand geben?
Tobias Trittel: Die Entscheidung, am Porschestadion eine Art Übergangslösung für unsere Akademie zu schaffen, ist Anfang 2016 gefallen, nachdem ein Komplettneubau zunächst einmal zurückgestellt wurde. Seitdem hat sich sehr viel getan. Wir hatten Ende des vergangenen Jahres den Spatenstich für das neue Funktionsgebäude, Mitte dieses Jahres bereits Richtfest und sind aktuell in den letzten Zügen der Fertigstellung. Im Inneren ist fast alles fertig – es fehlen nur noch einige wenige Gewerke und die Einrichtung. Das wird im Januar und Anfang Februar passieren. Auch im Außenbereich werden noch einige Veränderungen vorgenommen. Die Parkplätze und Außenanlagen werden entsprechend in Stand gesetzt, weitere neue Parkplätze und Fahrradstellplätze geschaffen sowie eine zusätzliche Wegebeleuchtung installiert.

Wann steigt die Einweihungsfeier des neuen Herzstücks der VfL-Fußball.Akademie?
Trittel: Ziel ist es, dass wir im Zeitraum von Mitte bis Ende Februar die Umzüge durchführen können. Dann soll die U23 mit allen Mannschaftsteilen – also sowohl der administrative und auch der sportliche Bereich – vom Elsterweg umziehen und im neuen Funktionsgebäude beheimatet sein. Auch der VfL.Med-Bereich soll mit Arzt- und Behandlungsräumen, Leistungsdiagnostik sowie Kraft- und Reharäumen dort einen Platz finden. Darüber hinaus schaffen wir neue, großzügige Büro- und Besprechungsräumlichkeiten für sämtliche Trainerstäbe unserer Akademie. Geplant ist es, Anfang März 2018 alle Umzüge abgeschlossen zu haben und die offizielle Einweihung des neuen Gebäudes feiern zu können.

Welche Vorteile erhoffen Sie sich von dieser neuen Lösung?
Trittel: Der erste Ansatz ist natürlich, dass wir in allen Bereichen noch enger zusammenrücken. Insgesamt ist seit der Gründung der VfL-Fußball.Akademie im Sommer 2016 der Austausch zwischen Lizenzmannschaft, der U23 und dem gesamten Nachwuchsbereich optimiert worden. Das neue Funktionsgebäude ist nun gewissermaßen das infrastrukturelle Zwischenergebnis dessen. So werden zukünftig sowohl die Trainerteams als auch ein Großteil unserer Nachwuchs-Mannschaften an einem Standort vereint sein. Dadurch schaffen wir kürzere Kommunikationswege – sowohl im sportlichen als auch im administrativen Bereich. So profitieren alle Ebenen von der neuen Lösung.

Vom Beschluss, ein Funktionsgebäude zu errichten, bis zur Fertigstellung vergingen nur knapp zwei Jahre. Wie sieht das erste Fazit zum Bau aus?
Trittel: Die schnelle Umsetzung dieses Projekts hat nur funktioniert, weil alle am Bau beteiligten Parteien sehr gut zusammengearbeitet haben. Das muss man positiv hervorheben, unser Dank gilt daher an dieser Stelle noch einmal allen Beteiligten. Unabhängig vom Neubau des Funktionsgebäudes hat die noch engere Verzahnung aber auch auf sportlicher Ebene in vielen Dingen Ausdruck gefunden. Die beiden gemeinsamen Sommertrainingslager von U23 und U19 in Polen oder die Bildung des Förderkaders und seine erfolgreiche Teilnahme am Premier League International Cup sind nur einige Beispiele dafür. Dies sind Entwicklungen, die zeigen, wie gut und engvernetzt wir bereits jetzt zusammenarbeiten und wie sinnvoll auch die räumliche Zusammenführung ist.

Auch neben dem Funktionsgebäude gab es allerhand bauliche Erneuerungen. Welche Dinge wurden umgesetzt?
Trittel: Wir haben Mitte 2016 unter anderem beide Rasenplätze komplett saniert, in diesem Sommer den Kunstrasenplatz von Grund auf erneuert. Dadurch sind wir auch in diesen Belangen sehr gut aufgestellt. Es ist äußerst wichtig, dass wir kontinuierlich alle Bereiche überprüfen und stets nach Optimierungsbedarf Ausschau halten. Denn Stillstand bedeutet zumeist auch gleichzeitig Rückschritt.

Welche Herausforderungen stehen darüber hinaus im kommenden Jahr an?
Trittel: Zunächst müssen wir in allen Bereichen daran arbeiten, dass die räumliche Verzahnung, die wir durch den Neubau schaffen, auch im täglichen Geschäft mit Leben gefüllt wird. Wir müssen den Alltag so herrichten, dass Trainer, Mannschaften und der medizinische Bereich unter den neuen Gegebenheiten optimal arbeiten können. Alles mit dem Ziel, dass unsere Talente bestmöglich betreut und ausgebildet werden. Es liegt an uns, die einzigartigen Bedingungen, die wir in Wolfsburg vorfinden, bestmöglich zu nutzen und weiterzuentwickeln.

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