Die U20-Frauen des VfL Wolfsburg mussten am letzten Spieltag der 2. Frauen-Bundesliga eine bittere Niederlage hinnehmen. Trotz Führung konnten sich die Grün-Weißen nicht für die positive Entwicklung der vergangenen Wochen belohnen und verabschiedeten sich mit einer 1:2-Niederlage in die Regionalliga.
Ausgeglichene erste Halbzeit
Der erste Abschluss des Spiels gehörte den Grün-Weißen: Anny Kerim-Lindland eroberte in der eigenen Hälfte den Ball, setzte sich mit ihrer Geschwindigkeit gegen die Frankfurter Defensive durch und zog aus rund 20 Metern ab. Die Torfrau der SGE konnte allerdings sicher parieren. In der 24. Spielminute gelang dann der Führungstreffer: Die Adlerträgerinnen verteidigten eine Flanke von Kerim-Lindland nicht sauber weg, der Ball landete schlussendlich bei Elena Gößler, die für Jungwölfinnen mit ihrem ersten Saisontor das 1:0 erzielte. Die Führung hielt allerdings nur etwa zehn Minuten, ehe Sibel Agirman nach einem Angriff über die linke Seite für die Eintracht ausgleichen konnte (32.). Kurz vor Ende der ersten Halbzeit schickte Gößler mit einem Traumpass Linnea Saelen, die jedoch nicht zur erneuten Führung vollenden konnte. Somit ging es mit dem 1:1 in die Pause.
Schneller Gegentreffer nach Wiederbeginn
Bereits früh im zweiten Durchgang gerieten die Niedersächsinnen in Rückstand: Ein abgefälschter Pass landete bei Emma Memminger, die den Ball an VfL-Torfrau Maya Franz vorbeischob (51.). Der erste Abschluss der Grün-Weißen nach dem Seitenwechsel führte jedoch nicht zum Ausgleich. In der verbleibenden Spielzeit wurde Frankfurt noch zweimal gefährlich, ein weiterer Treffer blieb allerdings aus. Somit blieb es nach 90 Minuten beim 1:2-Endstand.
„Sehr schade für die Mannschaft“
Das Spiel war nicht nur das letzte der Saison, auch Interimstrainer Andreas Arr-You stand zum letzten Mal an der Seitenlinie der U20-Frauen. „Es ist sehr schade für die Mannschaft. Man geht immer mit einem guten Gefühl in die nächste Saison, wenn man das letzte Spiel der vorherigen Spielzeit erfolgreich bestritten hat. Ich habe in den vergangenen Wochen viele Erfahrungen gesammelt und einiges von und über junge Spielerinnen gelernt – das nehme ich für meine Zukunft mit“, so Arr-You.











