SA . 19.  AUG . 2017
Männer

Niederlage zum Auftakt

Harmlose Wölfe unterliegen Borussia Dortmund mit 0:3 (0:2).

Es war nicht der Auftakt, den sich die Wölfe vorgestellt hatten: In der ersten Partie der neuen Saison unterliegt der VfL Wolfsburg am Samstagnachmittag Borussia Dortmund mit 0:3 (0:2). Dabei hatten Christian Pulisic (23. Minute) und Marc Bartra (27.) den BVB schon in der ersten Hälfte auf die Siegerstraße gebracht, ehe im zweiten Abschnitt Pierre-Emerick Aubameyang die Niederlage endgültig besiegelte (60.). Die Wölfe zeigten sich über weite Teile der Begegnung viel zu harmlos im Angriff und hatten der Dortmunder Offensive nicht genug entgegenzusetzen. Insgesamt war es ein bitterer Nachmittag für Grün-Weiß vor ausverkaufter Kulisse an dessen Ende eine verdiente Niederlage stand. Bereits am kommenden Samstag, 26. August (Anstoß um 15.30 Uhr), haben die Wölfe die Chance auf Wiedergutmachung. Dann tritt der VfL Wolfsburg auswärts bei Eintracht Frankfurt an.

Drei Bundesliga-Debüts

VfL-Cheftrainer Andries Jonker vertraute zum Bundesligastart auf nahezu die gleiche Startformation, die vor einer Woche die Hürde der ersten Runde im DFB-Pokal erfolgreich nahm. So ergaben sich gegenüber dem 1:0-Erfolg bei Eintracht Norderstedt nur zwei Wechsel: Daniel Didavi ersetzte Yunus Malli, für den verletzten John Anthony Brooks kam der 19-Jährige Ohis Felix Uduokhai, der gleichsam zu seinem Bundesliga-Debüt kam, in die Partie. Ein Debüt in der höchsten deutschen Spielklasse feierten zudem die VfL-Zugänge Ignacio Camacho und Kaylen Hinds.

Dortmund spielbestimmend

Von Anfang an waren die Gäste aus Dortmund um Spielkontrolle bemüht, die Wölfe dagegen standen tief und lauerten auf Kontergelegenheiten. Nach neun Minuten kamen die Grün-Weißen zur ersten Chance der Begegnung: Nach einem schönen Lupfer von Camacho landete das Leder bei Daniel Didavi, dessen Schuss jedoch in letzter Sekunde geblockt wurde. In der Folge spielte sich das Geschehen rund um den Sechzehner des VfL ab, die Borussia ließ den Ball gekonnt durch die eigenen Reihen zirkulieren.

BVB-Doppelschlag: Pulisic und Bartra treffen

Hatte dem BVB-Spiel zunächst noch die letzte Genauigkeit im Zuspiel gefehlt, kam die Borussen-Offensive nun langsam ins Rollen. Zunächst verpasste Gonzalo Castro frei im Strafraum stehend den Führungstreffer (17.), ehe es Kollege Pulisic besser machte. Dabei hatten die Wölfe im Aufbauspiel den Ball hergeschenkt, in der Rückwärtsbewegung konnte Yannick Gerhardt den flinken Pulisic nicht mehr entscheidend am Abschluss stören – die Führung der Gäste (23.). Die sichtlich geschockten Hausherren, ließen nun mehr zu. So kam Marc Bartra im rechten Teil des Strafraums an den Ball und schlenzte das Leder gekonnt ins lange Eck (27.). Im weiteren Verlauf des ersten Abschnitts hatte der VfL große Mühe, die Schwarz-Gelben vom eigenen Kasten fern zu halten. In der Offensive zeigte sich die Elf von Cheftrainer Andries Jonker viel zu harmlos. So ging es ohne weiter Treffer in die Kabinen.

Auch Aubameyang sticht

Nach dem Wiederanpfiff zeigten sich die Wölfe zunächst bemüht, den Eindruck der ersten Hälfte wettzumachen, ließen sich jedoch erneut weit in die eigene Hälfte drücken. Dabei gelang es den Hausherren kaum, für Druckentlastung zu sorgen. Immerhin Neu-Kapitän Mario Gomez kam in der 56. Minute mal aussichtsreich zum Abschluss, der Ball flog jedoch links am Kasten von Gäste-Keeper Roman Bürki vorbei. Die Borussia zeigte sich dann erneut effektiver: Nach schöner Pulisic-Hereingabe war Aubameyang zur Stelle und erhöhte auf 3:0. Nun drohten die Grün-Weißen auseinanderzufallen, mussten sich mit ganzer Kraft der BVB-Offensive entgegenstemmen.

BVB spielt locker weiter

So spielte Dortmund weiterhin leicht und locker auf, der VfL ließ die Gäste weitestgehend gewähren. Als der Ball dann plötzlich doch im Netz der Gäste lag, ertönte sogleich die Pfeife von Schiedsrichter Robert Hartmann: Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld landete das Leder beim eingewechselten Josuha Guilavogui, der zunächst noch an Bürki scheiterte, allerdings bereits im Abseits stand, Gomez anschließendes Abstauber-Tor zählte deshalb zurecht nicht (69.). Auch die Einwechslung von Maximilian Arnold sorgte nicht mehr für einen entscheidenden Offensiv-Impuls. Letztlich blieb es beim Stand von 0:3.

VfL Wolfsburg: Casteels – Verhaegh, Knoche, Uduokhai, Gerhardt – Bazoer (59. Guilavogui), Camacho – Blaszczykowski (42. Dimata), Didavi (69. Arnold), Hinds – Gomez

Borussia Dortmund: Bürki – Piszczek, Sokratis, Bartra, Zagadou (77. Passlack) – Castro, Sahin – Philipp, Götze (61. Dahoud), Pulisic (86. Kagawa) – Aubameyang

Tore: 0:1 Pulisic (23.), 0:2 Bartra (27.), 0:3 Aubameyang (60.)

Zuschauer: 30.000 Zuschauer am Samstagnachmittag in der ausverkauften Volkswagen Arena

Schiedsrichter: Robert Hartmann (Wangen)

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