Enttäuschender Nachmittag in München: Die VfL-Frauen haben am Freitagnachmittag das Topspiel des 17. Spieltags Google Pixel Frauen-Bundesliga gegen den FC Bayern mit 1:3 (0:1) verloren. In einer umkämpften Partie gingen die Gastgeberin nach knapp einer Viertelstunde durch Pernille Harder (13.) in Führung. Die Wölfinnen waren bei ihren Angriffsversuchen unterdessen lange glücklos und mussten nur Sekunden nach der Halbzeitpause den 0:2-Rückstand verkraften, erneut traf Harder (47.). Nun ergaben sich für die Bayern Räume, die Lea Schüller nutzen konnte (69.). Trotz des deutlichen Spielstandes gaben sich aber auch die Grün-Weißen nicht auf, sodass ihnen in der 75. Spielminute immerhin der 3:1-Ehrentreffer durch Lineth Beerensteyn (75.) vergönnt war. Besonders bitter: Durch die Niederlage beträgt der Rückstand des VfL auf die FCB-Frauen nun allerdings sechs Punkte.
Die Wölfinnen reisen noch am Freitagabend mit dem Flieger zurück nach Wolfsburg. Dort erwartet sie am kommenden Mittwoch, 19. März, ein weiteres großes Highlight: Ab 18.45 Uhr empfangen sie den FC Barcelona zum Viertelfinalhinspiel in der UEFA Women’s Champions League. Für das Duell in der Volkswagen Arena sind über den Wölfeshop noch Karten erhältlich.
Personal
VfL-Cheftrainer Tommy Stroot musste auch in München auf Kristin Demann (Aufbautraining), Kathy Hendrich (muskuläre Verletzung), Camilla Küver (Aufbautraining), Luca Papp (Trainingsrückstand) und Merle Frohms (fehlte mit Infekt) verzichten. Im Vergleich zur Vorwoche nahm der Chefcoach personell zwei Anpassung vor: Anstelle von Sveindis Jonsdottir begann Vivien Endemann. Kurzfristig musste Sarai Linder außerdem für Marina Hegering einspringen. Bayerns Cheftrainer Alexander Straus nahm unterdessen gleich vier Wechsel im Vergleich zur Partie gegen Köln vor: Für Tuva Hansen, Julia Zigiotti, Momoko Tanikawa und Lea Schüller begannen Glodis Viggosdottir, Alara Sehitler, Sarah Zadrazil und Jovana Damnjanovic.
Spielverlauf
Die Wölfinnen mussten ihre Startformation durch den kurzfristigen Ausfall von Marina Hegering in letzter Minute anpassen. Trotzdem starteten sie zunächst mit gutem Zug in die Partie. Ein erster Freistoß von Svenja Huth hatte allerdings lediglich für Bayerns Keeperin Ena Mahmutovic und Glodis Viggosdottir schmerzhafte Folgen, die im Strafraumunglücklich zusammenstießen (2.). Die Bayern-Frauen kamen ebenfalls über zwei Standardsituationen erstmals in Richtung des Wolfsburger Tores (11./12.), beide blieben aber folgenlos. Nur eine Minute später sah das dann anders aus: Ex-Wölfin Harder traf zum 1:0 für die Münchenerinnen. Die VfL-Frauen hatten ihre bis dahin beste Chance in der 30. Minute: Jule Brand setzte sich nach einer Flanke von Popp stark gegen gleich mehrere Münchenerinnen durch, scheiterte aber an Mahmutovic. Wenig später schloss Beerensteyn noch einmal auf das Tor ab, ihr Schuss geriet allerdings zu harmlos (37.). Die Bayern hatten vor der Halbzeitpause noch einmal eine druckvolle Phase, den Wölfinnen gelang es aber, einen weiteren Treffer zu verhindern. So ging es nach umkämpften 45 Minuten mit dem 0:1-Zwischenstand in die Kabine.

































