Die Wölfinnen mussten sich im ersten Testspiel der Saison RB Leipzig mit 2:3 (1:1, 2:2) geschlagen geben. Die dreimal 30-minütige Probe war zugleich die erste Partie unter dem zurückgekehrten Cheftrainer Stephan Lerch. Zu Beginn gingen die Wolfsburgerinnen durch Vivien Endemann schnell in Führung (12.), Annabel Schasching glich allerdings noch vor der ersten Pause aus (30.+1). Direkt nach Wiederanpfiff gelang den Leipzigerinnen der Führungstreffer durch Mai Kodawaki (31.). Erneut war es Endemann, die Grün-Weiß wieder in die Spur brachte (39.), doch in der Schlussphase kamen die Sächsinnen noch einmal zum Zug. Auf das Tor von Marleen Schimmer hatte die Lerch-Elf jedoch keine Antwort mehr parat, sodass es beim 2:3 blieb. Nach dem Match gegen Leipzig geht es am Samstag, 26. Juli (Anstoß um 15 Uhr), mit dem zweiten Freundschaftsspiel der Vorbereitung weiter. In Calberlah treten die Wölfinnen dann gegen Sparta Prag an.
Personal
Die EM-Teilnehmerinnen Lineth Beerensteyn, Thea Bjelde, Caitlin Dijkstra, Stina Johannes, Justine Kielland, Sophia Kleinherne, Sarai Linder, Janina Minge, Smilla Vallotto und Cora Zicai standen aufgrund der Europameisterschaft nicht zur Verfügung. Außerdem musste Lerch auf Guro Bergsvand, Sharn Freier, Christina Schönwetter und Martina Tufekovic verzichten.
Spielverlauf
Die Gastgeberinnen erwischten einen guten Start in die Partie: Nach wenigen Minuten verfehlte Gina Chmielinski knapp das Tor der Wolfsburgerinnen (2.). Die Wölfinnen übernahmen in der Anfangsphase allerdings schnell das Ruder und kamen durch einen Abschluss von Judit Pujols zur ersten guten Chance (5.). Wenig später belohnten sich die VfL-Frauen mit dem Führungstreffer: Vivien Endemann nutzte einen Fehler im Spielaufbau der Leipzigerinnen aus und erzielte das 1:0 (12.). VfL-Neuzugang Kessya Bussy hatte kurz darauf das 2:0 auf dem Fuß, traf jedoch nur den Pfosten (18.). In der Nachspielzeit des ersten Drittels gelang stattdessen den RB-Frauen der Ausgleich: Annabel Schasching kam nach einer Ecke am Sechzehner zum Schuss und stellte auf 1:1 (30.+1). Unmittelbar nach Wiederanpfiff legte RB-Stürmerin Mai Kadowaki nach und erzielte die 2:1-Führung für die Leipzigerinnen (32.). Die Wölfinnen schienen den Schock allerdings gut zu verarbeiten, denn wenig später konnten sie gleichziehen: Erneut war es Endemann, die nach einer Vorlage von Alexandra Popp zum 2:2 traf (40.). In einer temporeichen Phase boten sich anschließend Chancen auf beiden Seiten, die jedoch nicht von Erfolg gekrönt waren. So scheiterte etwa Popp an der Latte (49.) und Kadowaki an VfL-Torhüterin Nelly Smolarczyk (57.). Im letzten Drittel baute VfL-Trainer Stephan Lerch ordentlich um und schickte die mitgereisten U20-Spielerinnen auf den Platz. In den darauffolgenden Minuten fehlte es auf beiden Seiten zunächst an zwingenden Möglichkeiten, doch knapp zehn Minuten vor Schluss kam RB noch einmal zum Zug. Marleen Schimmer profitierte von einer schlecht geklärten Hereingabe, die sie schließlich zum 3:2 für Leipzig verwandelte (82.). An diesem Stand änderte sich bis zum Schlusspfiff nichts mehr, sodass die Mannschaft von Trainer Jonas Stephan den Platz als Siegerinnen verließ.






























