Bruno Labbadia auf einer PK in der Volkswagen Arena, daneben die Logos vom VfL und von München.
18.10.2018
Männer

„Nicht beeinflussen lassen“

Bruno Labbadia warnt davor, sich von den vergangenen Ergebnissen des FCB täuschen zu lassen.

Bruno Labbadia auf einer PK in der Volkswagen Arena, daneben die Logos vom VfL und von München.

Der achte Spieltag der laufenden Bundesliga-Saison steht kurz bevor: Nach der Länderspielpause empfängt der VfL Wolfsburg am kommenden Samstag, 20. Oktober (Anstoß um 15.30 Uhr), den FC Bayern München, der sich recht ungewohnt zuletzt in zwei Liga-Spielen in Folge geschlagen geben musste. Auf der obligatorischen Pressekonferenz vor dem Duell mit dem deutschen Rekordmeister betonte Bruno Labbadia allerdings, dass es wichtig sei, sich von den vergangenen Ergebnissen nicht täuschen zu lassen. Der VfL-Cheftrainer sprach unter anderem über…

…das anstehende Duell mit dem Rekordmeister: Wir gehen mit einer totalen Spannung in die Partie und müssen unsere beste Leistung abrufen, damit wir dem FC Bayern Paroli bieten können. Wenn wir das tun, dann wird es auch von unserer Seite aus ein sehr, sehr interessantes Spiel.

…die Trainingsarbeit während der Länderspielpause: Durch die Länderspiele und die zurückkehrenden Nationalspieler war die Woche etwas zerstückelt und uns blieb wenig Zeit, um Dinge einzustudieren. Wir haben mit den Spielern, die da waren, versucht, optimal im körperlichen Bereich zu arbeiten und ich denke, dass uns das gelungen ist.

…den Gegner: Die aktuelle Situation ist sicherlich nicht normal für den FC Bayern. Wenn man sich die Spiele anschaut, sieht man allerdings, dass außergewöhnliche Dinge passiert sind. Wir dürfen uns auch nicht beeinflussen lassen. Dafür hat Bayern eine zu gute Mannschaft. Trotzdem hat man gesehen, dass sie zu schlagen sind.

…das eigene Auftreten: In den meisten Spielen hätten wir das Resultat besser gestalten können und teilweise sogar gewinnen müssen. Wir wissen, dass wir permanent an Dingen arbeiten und konstanter werden müssen. Wie zuletzt in Bremen dürfen wir nicht nur 25 Minuten dominant auftreten, sondern müssen auch lernen, wenn der Gegner stärker aufkommt, cool zu bleiben und stabil zu stehen. Es ist wichtig zu wissen, was in dem Moment genau gefragt ist. An dieser Balance gilt es noch zu arbeiten.

…die Personallage: Hinter den Einsätzen einiger Spieler stehen noch Fragezeichen. Jerome Roussillon soll heute wieder trainieren. Bei John Anthony Brooks und Marcel Tisserand müssen wir jeweils sehen, in welcher Verfassung sie nach den Reisestrapazen sind. Auch Robin Knoche musste zuletzt wegen Adduktorenproblemen etwas kürzertreten. Es war aber nichts Gravierendes, sondern einfach nur eine reine Vorsichtsmaßnahme.

…Josuha Guilavogui: Ich habe selten erlebt, dass ein Spieler solch eine Verletzung erleidet und trotzdem vom ersten Tag sehr positiv damit umgeht.  Wir haben viele Tests unter der Woche mit Josh gemacht und ich muss sagen, dass er top gearbeitet hat. Er hat allerdings knapp neun Wochen nicht gespielt und kein Mannschaftstraining absolviert, auch deswegen habe ich eine Sorgfaltspflicht. Daher wird er jetzt am Wochenende nicht dabei sein.

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