12.03.2019
Frauen

Nächste Hürde Turbine

Die VfL-Frauen treffen im DFB-Pokal-Viertelfinale auf den 1. FFC Turbine Potsdam.

Fünf Spiele stehen für die Frauen des VfL Wolfsburg im März auf dem Programm – um ein mögliches sechstes geht es am morgigen Mittwoch: Im Viertelfinale des DFB-Pokals treffen die Wölfinnen im heimischen AOK Stadion auf den 1. FFC Turbine Potsdam (Anstoß 18 Uhr/live auf DFB-TV und rbb-online). Das Halbfinale findet bereits am 31. März statt, die Auslosung wird am Donnerstag in der DFB-Zentrale vorgenommen. In der Allianz Frauen-Bundesliga standen sich die beiden Teams Anfang Dezember in Potsdam gegenüber, die Partie endete 1:1.

Der Respekt ist groß

Es hätte durchaus einfachere Aufgaben für ein DFB-Pokal-Viertelfinale geben können – das gilt für die Gäste aus Brandenburg ebenso wie für den fünfmaligen Cup-Sieger von der Aller, der seit 2013 in diesem Wettbewerb ungeschlagen ist. Der gegenseitige Respekt ist groß, schließlich sind Partien zwischen Wölfinnen und Turbinen selten eine klare Angelegenheit. Das letzte Pokal-Duell, ein 3:0 für Grün-Weiß im Dezember 2015, bildet da eine Ausnahme. „Athletik, Dynamik, ein aggressives Zweikampfverhalten sowie ein schnelles Umschaltspiel“, zählt VfL-Cheftrainer Stephan Lerch die wesentlichen Stärken des aktuellen Tabellendritten der Allianz Frauen-Bundesliga auf. Dies seien auch die Faktoren beim letzten Aufeinandertreffen gewesen, die – begünstigt durch einen leicht gefrorenen Untergrund – zu den ersten beiden Punktverlusten der Saison geführt hätten.

Freude statt Druck

Diesmal sollten die Platzverhältnisse weniger winterlich sein – ein Vorteil für die Grün-Weißen? Zumindest kein Nachteil, wenn es gilt, sich gegen früh störende Gäste mit spielerischen Mitteln zu behaupten. Genau das ist nämlich Lerchs Marschroute für das Duell mit den Potsdamerinnen. „Dann gibt es immer wieder Räume und in der Offensive sehe ich Tempovorteile für uns, die es zu nutzen gilt“, so der Coach, der den K.o.-Charakter dieser Partie nicht überbewerten will. „Ich gehe nicht bewusst mit diesem Gedanken ins Spiel und ich hoffe auch, dass die Spielerinnen frei im Kopf sind.“ Freude statt Druck – diesen Ansatz lebt Lerch vor: „Ein Flutlichtspiel im AOK Stadion, gute Stimmung, ein knisternder Pokalfight. Darauf haben wir Bock!“ Gleiches gelte für die dann folgenden Herausforderungen im heißen März: „In diesen englischen Wochen müssen wir unsere Leistungsgrenze erreichen, es gibt nicht viel Zeit zum Vor- und Nachbereiten. Das ist eine reizvolle Aufgabe!“

Schult wieder im Kader

Auch wenn die Nationalspielerinnen des VfL Wolfsburg ohne größere Blessuren durch die Abstellungsphase gekommen sind, gibt es zumindest eine kleine Ausfallliste: Zsanett Jakabfi (Prellung), Sara Doorsoun und Kristine Minde (beide muskuläre Probleme) stehen für das DFB-Pokal-Viertelfinale ebenso nicht zur Verfügung wie die langzeitverletzte Lara Dickenmann. Torhüterin Almuth Schult kehrt nach ihrer Masern-Infektion hingegen in den Kader zurück. Fans der Wölfinnen, die nicht live vor Ort mitfiebern können, haben diesmal zwei Alternativen: DFB-TV und rbb-online sind live dabei, wenn der Titelverteidiger einer weiteren Endspiel-Teilnahme in Köln ein Stück näherkommen will.

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