Die U17-Mannschaft des VfL Wolfsburg macht einen Kreis.
27.09.2019
Akademie

Nachwuchs-Bundes­ligisten auf Reisen

VfL-Auswärtsdoppel am Samstag: U19 gastiert in Niendorf, die U17 bei Dynamo Dresden.

Die U17-Mannschaft des VfL Wolfsburg macht einen Kreis.

Nach jeweils zwei Heimspielen am Stück treten die A- und B-Junioren an diesem Wochenende beide in fremden Stadien an. Während die U19 im zweiten Spiel unter Chefcoach Henning Bürger die Heimspielpleite im Derby gegen Hannover 96 vergessen machen will, gilt es für die Truppe von Steffen Brauer ihre gute Form zu bestätigen. Nicht nur gewann die U17 ihr letztes Spiel souverän gegen Energie Cottbus, sondern hat auch sonst von ihren sieben Liga-Auftritten keines verloren.

„Müssen lauter auftreten“

Vor der Pleite gegen die Roten hatten die VfL-A-Junioren bärenstarke 15 Punkte gesammelt. Da der Niendorfer TSV bislang gerade einen einzigen Zähler einfahren konnte, scheinen die Kräfteverhältnisse vorm Gastspiel beim Tabellenvorletzten (Anstoß um 13 Uhr) klar. „Aber genau darin liegt die größte Gefahr. Niendorf hat zwar noch kein Spiel gewonnen, ist aber jede seiner Partien mit vollem Elan angegangen. Auch wenn es eine Floskel ist: Jedes Spiel geht bei 0:0 los“, betont Bürger, der die Niederlage vom Freitag mit seiner neuen Mannschaft aufgearbeitet hat. „Wir hatten nun eine Woche Zeit, um uns besser kennenzulernen. Natürlich können und müssen wir besser Fußballspielen als zuletzt. Außerdem ist es wichtig, dass wir auf dem Platz lauter auftreten und mehr miteinander kommunizieren.“ Personell beklagt der Coach seit seinem Dienstantritt weder neue Verletzte, noch kehrt ein zuletzt Versehrter in die engere Auswahl zurück. Für das Unterfangen sechster Saisonsieg stehen somit die gleichen Spieler zur Verfügung wie gegen Hannover.  

„Reizvoll, aber schwierig“

In der Tabelle der B-Junioren-Bundesliga Nord/Nordost liegen die Topteams alle sehr dicht beisammen. Munter in der Spitzengruppe tummelt sich auch Dynamo Dresden, das mit 14 Zählern aktuell nur einen Rang hinter den viertplatzierten Wölfen rangiert. „Auf uns wartet ein sehr gut organisierter Gegner, der sowohl Spielstärke als auch Kompaktheit besitzt. Dresden ist geduldig, hat eine gute Spielidee und ein starkes Umschaltspiel“, so Brauer, der das Gastspiel in Sachsen (Anstoß um 11 Uhr) als eine „reizvolle, aber schwierige Aufgabe“ bewertet. Mit dem Rückenwind aus den vergangenen Partien traut der Chefcoach, der weiter ohne Marcel Reim, Gabriel Michalek, Rene Bernet und Moritz Berg auskommen muss, seiner Truppe ein erneutes Erfolgserlebnis aber ohne Weiteres zu: „Wir müssen unsere Leistungen der letzten Wochen abrufen und weiter stabilisieren, nur dann können wir erfolgreich sein.“

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