Männer

Nachspielzeit München

Faktenlage nach dem 1:8 beim FC Bayern.

Der VfL ist mit einer deutlichen Niederlage ins Pflichtspieljahr 2026 gestartet. Am Sonntagabend unterlagen die Wölfe beim FC Bayern München mit 1:8 (1:2). In der Allianz Arena erwischte der Gastgeber zwar den besseren Start, doch der VfL zeigte in der ersten Halbzeit eine ordentliche Reaktion. Nach dem frühen Rückstand gelang den Grün-Weißen der zwischenzeitliche Ausgleich, sodass die Partie offen blieb. Kurz vor dem Pausenpfiff ging der FC Bayern erneut in Führung, wodurch es mit einem knappen 1:2 aus Wolfsburger Sicht in die Kabinen ging. Nach dem Seitenwechsel kippte die Begegnung jedoch deutlich. Die Münchner erhöhten den Druck spürbar und nutzten ihre Chancen nun konsequent. Innerhalb der zweiten Halbzeit musste der VfL sechs weitere Gegentreffer hinnehmen und fand kaum noch Mittel, um das Spiel zu stabilisieren oder für Entlastung zu sorgen. Trotz des engagierten Auftritts vor der Pause stand am Ende eine hohe Niederlage zum Jahresauftakt.

Fakten zum Spiel

Unglückliche Premieren: Erstmals in der Bundesliga-Historie der Grün-Weißen unterliefen dem Team in einer Partie gleich zwei Eigentore. Darüber hinaus trafen die Wölfe im dritten Bundesliga-Spiel in Folge ins eigene Netz – eine Serie, die es in dieser Form bislang noch bei keinem anderen Team in der Geschichte der Liga gegeben hatte.

Comeback für Paredes: Trotz der deutlichen Niederlage gab es aus Wolfsburger Sicht auch einen positiven Moment: Kevin Paredes feierte am Sonntagabend sein Comeback in der Bundesliga. Der US-Nationalspieler wurde beim 1:8 in der Allianz Arena in der Schlussviertelstunde eingewechselt und stand damit erstmals seit dem 26. April des vergangenen Jahres wieder in einem Pflichtspiel auf dem Platz. Damals hatte sich Paredes im Auswärtsspiel beim SC Freiburg verletzt.

Pejcinovic trifft auch in München:  Dzenan Pejcinovic hat seine starke Form auch beim Jahresauftakt unter Beweis gestellt. Der 20 Jahre alte Angreifer erzielte in der Allianz Arena den einzigen Wolfsburger Treffer und knüpfte damit an seine überzeugenden Leistungen der vergangenen Wochen an. Bereits im letzten Heimspiel gegen den SC Freiburg hatte der Nachwuchsstürmer mit einem Dreierpack seine ersten Bundesliga-Tore erzielt. Auch in seiner Heimatstadt München bewies Pejcinovic erneut seinen Torriecher. Der Treffer gegen den Rekordmeister war zwar am Ende nur Ergebniskosmetik, unterstrich jedoch einmal mehr die Entwicklung des jungen Offensivspielers, der sich in dieser Saison zunehmend als Torjäger präsentiert.

Torrekord des Gegners: Mit dem 8:1-Erfolg gegen den VfL ist der FC Bayern in dieser Saison das erste Team, dem es gelang, mehr als sechs Treffer in einem Bundesliga-Spiel zu erzielen. Die Münchner unterstrichen damit einmal mehr ihre Offensivstärke.

Historische Konstanz: Zudem baute der Deutsche Meister seine bemerkenswerte Serie weiter aus: Zum 24. Mal in Folge erzielten der FCB in einem Bundesliga-Spiel mindestens zwei Tore. Damit halten sie aktuell einen laufenden Rekord in der Bundesliga.

Im direkten Vergleich

  • xGoal: 3,30 FCB – 1,36 WOB
     
  • Torschüsse: 16 FCB – 8 WOB
     
  • Laufleistung: 127,05 km FCB – 122,27 km WOB
     
  • Ballbesitz: 68 % FCB – 32 % WOB
     
  • Zweikampfquote: 49 % FCB – 51 % WOB
     
  • Passquote: 92 % FCB – 78 % WOB
     
  • Erfolgreiche Dribblings: 62 % FCB – 46 % WOB
     
  • Meisten Torschüsse: Michael Olise (FCB) 5 – Dzenan Pejcinovic (WOB) 5
     
  • Laufstärkster Spieler: Tom Bischof (FCB) 13,3 km – Kilian Fischer (WOB) 12 km  

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