Männer

Nachspielzeit Kaiserslautern

Faktenlage nach dem 0:0 gegen den 1. FC Kaiserslautern.

Der 1. Spieltag der 2. Bundesliga ist vorbei – und der erste Punkt ist eingefahren. Damit belegen die Wölfe vorerst den elften Platz in der Tabelle der 2. Bundesliga. Trotz vieler hochkarätiger Chancen auf beiden Seiten endete die Auftaktpartie gegen den 1. FC Kaiserslautern am Ende torlos. Auch wenn die erhofften drei Punkte zum Saisonstart ausblieben, gab es dennoch so einige Highlights im und rund um das Spiel.

Fakten zum Spiel:

7+1 Debüt: Gleich sieben Wölfe, also mehr als die Hälfte der Startelf, feierten am Samstagabend ihr VfL-Pflichtspieldebüt mit einem Einsatz in der Anfangsformation. Darunter waren nicht nur Mathys Angely und Torwart Jakub Zielinski, der den verletzten Timon Wellenreuther ersetzte, sondern auch die Neuzugänge Hauke Wahl, Muhammed Damar, Fraser Hornby, Fabian Reese und Robert Glatzel. Auch Alessio Besio, der in der 68. Minute für Hornby kam, stand erstmals in einem Pflichtspiel für die Wölfe auf dem Platz.

K’lautern mit nur einer Veränderung: Während es bei den Wölfen viele Veränderungen gab, sah es bei den Roten Teufeln ganz anders aus. Jan Elvedi war der einzige Neuzugang beim FCK, der in der Startformation stand.

Ungewohnt gewohnt: Ein kleines Debüt hatte auch Elvis Rexhbecaj zu verzeichnen. Zwar war es für ihn nicht die erste Partie als Wolf, aber das erste Pflichtspiel nach seiner Rückkehr. Seine letzte Begegnung für Grün-Weiß hatte Rexhbecaj im Dezember 2019 gegen AS St.-Etienne in der Europa League absolviert. Für den Mittelfeldspieler war es zugleich die erste Partie in der 2. Bundesliga überhaupt.

Remis der Rettungstaten: Obwohl im ersten Topspiel der 2. Bundesliga keine Tore fielen, gab es zumindest einige Möglichkeiten. Maxwell Gyamfi rettete zweimal für die Lauterer auf der Linie, und auch Zielinski, der erstmals für die Profimannschaft zwischen den Pfosten stand, glänzte mit Paraden bei seinem Debüt.

Der erste Spieler des Spiels: Angesichts seiner Leistung bei seinem Debüt kommt die Auszeichnung zum Spieler des Spiels daher wenig überraschend: Mit 63 Prozent der Stimmen sicherte sich Zielinski den ersten Platz. Auf Rang zwei und drei folgen Reese (25 Prozent) und Damar (13 Prozent).

Der Kapitän ist zurück: Nach seiner Verletzung Ende April war Maximilian Arnold für den Rest der vergangenen Saison ausgefallen. Pünktlich zum Start der neuen Saison feierte der VfL-Kapitän sein Comeback in der heimischen Volkswagen Arena. Arnold, der für Vini Souza eingewechselt wurde, stand etwa zehn Minuten auf dem Platz und wurde mit großem Beifall der Fans begrüßt.

Die Anderlecht-Verbindung: Bei der Platzbegehung kam es auch gleich zu einem Wiedersehen. Angely, der 2026 an den RSC Anderlecht ausgeliehen war, traf auf seinen ehemaligen Teamkollegen Ibrahim Kanate, der derzeit ebenfalls leihweise für den 1. FCK aktiv ist. Ab der 66. Spielminute duellierten sich die beiden dann auch auf dem Platz.

Lang ist’s her: 5.271 Tage hatte die letzte Begegnung zwischen dem VfL Wolfsburg und dem 1. FC Kaiserslautern zurückgelegen. Vor mehr als einem Jahrzehnt, um genau zu sein am 3. März 2012, waren die Wölfe zuletzt auf die Roten Teufel getroffen. Doch am Ergebnis änderte sich nicht viel: Die Partie damals auf dem Betzenberg war ebenfalls mit 0:0 zu Ende gegangen. Das letzte Tor in diesem Duell liegt damit sogar noch länger zurück: VfL-Legende Ashkan Dejagah traf im September 2011 zum 1:0-Endstand im Heimspiel für die Wölfe.

Im direkten Vergleich:

  • xGoal: 1,26 WOB – 0,87 FCK
     
  • Torschüsse: 19 WOB – 8 FCK
     
  • Laufleistung: 118,77 km WOB – 115,20 km FCK
     
  • Ballbesitz: 63 % WOB – 37 % FCK
     
  • Zweikampfquote: 53 % WOB – 47 % FCK
     
  • Passquote: 85 % WOB – 75 % FCK
     
  • Erfolgreiche Dribblings: 42 % WOB – 23 % FCK
     
  • Schnellster Spieler: Kento Shiogai (WOB) 33,8 km/h – Ibrahim Kanate (FCK) 33,9 km/h
     
  • Laufstärkster Spieler: Kilian Fischer (WOB) 11,95 km – Semih Sahin (FCK) 12,16 km

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