Männer

Nachspielzeit Bremen

Faktenlage nach der 1:2-Niederlage im Weserstadion.

Der VfL Wolfsburg hat das Freitagabendspiel bei Werder Bremen mit 1:2 (1:0) verloren. Die Gastgeber entschieden die Begegnung in der Nachspielzeit zu ihren Gunsten. Zwar gingen die Wölfe durch den Führungstreffer von Mattias Svanberg mit einem 1:0 in die Pause, doch nach dem Seitenwechsel drängten die Hausherren auf den Ausgleich, während den Grün-Weißen kaum noch offensive Aktionen gelangen. In der 83. Minute kam Werder durch Jens Stage zum 1:1-Ausgleich. Als alles auf ein Remis hindeutete, schlug Bremen in der Nachspielzeit erneut zu und erzielte durch Samuel Mbangula den entscheidenden Treffer zum 2:1-Endstand. Damit blieb den Wölfen erneut ein Punktgewinn verwehrt. In den letzten acht Partien (inklusive dem DFB-Pokal) ging der VfL sieben Mal als Verlierer vom Platz und holte nur einen Sieg (1:0 beim HSV).

Weitere Fakten

Schnellster Wolf am Spieltag: Adam Daghim war der schnellste Spieler am vergangenen Bundesliga-Spieltag. Der VfL-Angreifer erreichte im Auswärtsspiel bei Werder Bremen eine Spitzengeschwindigkeit von 35,7 km/h und setzte damit ligaweit die Bestmarke.

Effizienter Moment: Mattias Svanberg brachte den VfL nach einem starken Spielzug mit 1:0 in Führung. Der Schwede leitete den Angriff selbst ein, schickte Daghim auf der rechten Seite in die Tiefe. Daghim setzte sich im Strafraum durch und legte an die Grundlinie zu Sael Kumbedi ab, der den Ball präzise in die Mitte spielte. Dort stand Svanberg richtig und vollendete aus rund acht Metern sicher – sein zweiter Treffer in dieser Bundesliga-Saison.

Verspielte Führungen: Seit 2023/2024 hat Wolfsburg zusammen 22 Mal eine Führung verspielt (elf Remis, elf Niederlagen), kein anderes Team so oft.

Flanken-Flut an der Weser: So viele Bremer Flanken aus dem Spiel waren ein neuer Saisonrekord für eine Bundesliga-Mannschaft. Nicht verwunderlich, dass beide Bremer Treffer nach Flanken fielen.

Premiere im Weserstadion: Erstmals traf Bremens Mittelfeldakteur Jens Stage in 2025 vor heimischem Publikum, zuvor hatte er sechs Mal auswärts im Kalenderjahr getroffen.

Dreierpack daheim: Werder hat erstmals seit über sechseinhalb Jahren wieder drei Bundesliga-Heimspiele in Folge gewonnen.

Schwache Bilanz: Der VfL kommt nach zehn Spieltagen auf zwei Siege, zwei Unentschieden und sechs Niederlagen (acht Punkte), schlechter war die Bilanz der Niedersachsen zu diesem Zeitpunkt nie.

Klare Wahl: Die starke Leistung von Kamil Grabara konnte die Niederlage in Bremen nicht verhindern, doch bei der Wahl zum „Spieler des Spiels“ ließen die VfL-Fans keinen Zweifel: Der Keeper belegte mit 44 Prozent aller Stimmen den ersten Platz im Matchcenter-Ranking. Damit baut der Pole auch in der Saisonwertung seine Führung weiter aus und steht nun mit 18 Punkten souverän an der Spitze. Auf den weiteren Plätzen folgten Torschütze Mattias Svanberg (24 Prozent) und  Vinicius Souza (zwölf Prozent).

Im direkten Vergleich

  • xGoal:  1,45 SVW – 0,57 WOB
     
  • Torschüsse:  20 SVW – 7 WOB
     
  • Laufleistung:  122,57 km SVW – 122,05 km WOB
     
  • Ballbesitz:  48 % SVW – 52 % WOB
     
  • Zweikampfquote:  60 % SVW – 40 % WOB
     
  • Passquote:  87 % SVW – 79 % WOB
     
  • Erfolgreiche Dribblings: 80 % SVW – 43 % TSG
     
  • Schnellster Spieler: Marco Grüll (SVW) 34,3 km/h – Adam Daghim(WOB) 35,7 km/h
     
  • Laufstärkster Spieler: Jens Stage (SVW) 12,2 km – Vinicius Souza (WOB) 12,5 km 

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