Mit Rückenwind aus dem wichtigen 2:1-Heimsieg gegen den FC St. Pauli geht der VfL in das nächste Heimspiel. Gegen den Tabellenletzten 1. FC Heidenheim wollen die Grün-Weißen am Samstag, 17. Januar (ab 15.30 Uhr), nachlegen und die Englische Woche mit sechs Punkten abschließen. Während die Gäste weiterhin auf ein Erfolgserlebnis (der letzte Dreier datiert vom 6. Dezember 2025 beim 2:1 gegen Freiburg) warten, bietet sich den Wölfen die Chance, die jüngste Aufwärtstendenz zu bestätigen und erstmals in dieser Saison zwei Bundesliga-Heimsiege in Folge einzufahren.
Die wichtigsten Daten und Fakten zur Partie im Überblick.
Vor Unheil abgewendet: Wolfsburg verhinderte mit dem 2:1-Sieg gegen St. Pauli einen Vereinsnegativrekord und kam noch auf 18 Punkte in der Hinrunde – nie waren es weniger.
Aufwärtstrend: Es geht zart aufwärts! Drei der fünf Saisonsiege und zehn der 18 Punkte wurden aus den sieben Partien unter Daniel Bauer generiert, der nach dem zehnten Spieltag übernommen hatte.
Gelingt ein weiter Sieg? Erstmals seit über einem Jahr kann Grün-Weiß zwei Bundesliga-Heimspiele in Folge gewinnen, das gelang zuletzt Ende 2024.
Mal wieder ein Dreier zum Rückrundenauftakt? Dazu müssten die Wölfe erstmals seit fünf Jahren wieder den Rückrundenauftakt gewinnen, das glückte zuletzt 2021 mit einem 1:0 in Leverkusen. Seitdem startete der VfL einmal mit einem Remis und drei Mal mit einer Niederlage in die Rückrunde.
Er hat einen Lauf: Einer, der momentan für jede Abwehrreihe eine Herausforderung ist, ist Dzenan Pejcinovic. Der 20-Jährige erzielte an den vergangenen drei Spieltagen fünf der sechs Wolfsburger Tore. Der letzte VfLer, der in drei Bundesliga-Spielen in Folge getroffen hatte, war Ridle Baku vor drei Jahren.
Niemand verlor öfter: Das unglückliche 1:2 am Dienstag im „Kellerduell“ in Mainz war Heidenheims elfte Saisonniederlage – Bundesliga-Höchstwert.
Rote Laterne: Das Frank-Schmidt-Team spielte mit zwölf Punkten die schwächste Halbserie seit Bundesliga-Zugehörigkeit und steht auf dem letzten Tabellenplatz.
Schlechtes Omen: In den vergangenen neun Spielzeiten ist das Schlusslicht nach der Hinrunde am Saisonende immer abgestiegen.
Vorne und hinten läuft's nicht: Heidenheim erzielte in dieser Saison wie sonst nur St. Pauli im Schnitt weniger als ein Tor pro Spiel (16 Treffer in 17 Partien), kassierte aber eminent viele Gegentore (38).
Noch keine Weiße Weste: Die Ostalbstädter sind der einzige Bundesligist, der in dieser Saison nie ohne Gegentreffer blieb – die Heidenheimer brauchten also stets zwei Tore, um gewinnen zu können.
Schiedsrichtergespann: Tobias Welz (SR), Dr. Martin Thomsen (SR-A. 1), Dr. Jan Clemens Neitzel-Petersen (SR-A. 2), Patrick Ittrich (4. Offizieller), Tobias Stieler (VA), Dr. Henrik Bramlage (VA-A)
Die letzten Spielergebnisse im Überblick
- Gesamtbilanz Bundesliga: 6S / 1U / 1N
- 23.08.2025: 1. FC Heidenheim – VfL Wolfsburg 1:3
- 29.03.2025: VfL Wolfsburg – 1. FC Heidenheim 0:1
- 10.11.2024: 1. FC Heidenheim – VfL Wolfsburg 1:3
- 20.01.2024: 1. FC Heidenheim – VfL Wolfsburg 1:1
- 19.08.2023: VfL Wolfsburg – 1. FC Heidenheim 2:0


