Männer

Mutmacher gegen den Meister

Wissenswertes zum letzten Heimspiel der Rückrunde gegen den FC Bayern München.

Während der FC Bayern München bereits am 30. Spieltag die Deutsche Meisterschaft perfekt machte, müssen die Wölfe noch bis zum letzten Moment der Saison 2025/2026 um den Klassenerhalt kämpfen. Vor dem Flutlichtspiel in der Volkswagen Arena am Samstag um 18.30 Uhr scheinen die Rollen damit klar verteilt, doch der Blick auf die Zahlen liefert durchaus auch Mutmacher für Grün-Weiß.

Die wichtigsten Daten und Fakten zur Partie

Dreimal ungeschlagen: Die Wölfe blieben erstmals seit Ende des vergangenen Jahres wieder drei Bundesliga-Spiele in Folge unbesiegt (ein Sieg, zwei Unentschieden). Dadurch gelang der Sprung auf Rang 16 – erstmals seit dem 23. Spieltag steht der VfL damit nicht mehr auf einem direkten Abstiegsplatz.

Hecking und die Bayern-Formel: In der Bundesliga-Historie gelangen den Wölfen bislang erst vier Siege gegen den FC Bayern München. Der letzte Heimerfolg datiert vom 30. Januar 2015, als der VfL unter Dieter Hecking die Münchner mit 4:1 bezwang. Der 61-Jährige weiß, wie man gegen den Rekordmeister punktet: Drei seiner vergangenen fünf Bundesliga-Duelle mit Bayern gewann Hecking (zwei Niederlagen) – zuletzt im März 2025, als er mit dem VfL Bochum einen 3:2-Auswärtssieg in München feierte. Zudem gewann er bereits mit vier verschiedenen Vereinen in der Bundesliga gegen den FCB – mit Hannover 96, dem VfL Wolfsburg, Borussia Mönchengladbach und dem VfL Bochum.

Auge für die Mitspieler: Christian Eriksen verbuchte in Freiburg seinen achten Assist in dieser Bundesliga-Saison. Für den Dänen ist es die beste Ausbeute seit der Premier-League-Saison 2018/2019, als er für Tottenham zwölf Treffer vorbereitete.

Rotationsmaschine: Mit insgesamt 123 Änderungen in der Startelf rotierte der FC Bayern in dieser Saison ligaweit am häufigsten. Der VfL bewegt sich mit 68 Wechseln im soliden Mittelfeld.

Der bessere Frühstarter: Bei der historischen Ausbeute von 116 Toren überrascht es nicht, dass die Bayern in der Bundesliga nahezu alle Offensivstatistiken anführen. In der Anfangsviertelstunde haben allerdings die Wölfe die Nase vorn: Mit neun Treffern erzielt Grün-Weiß hinter Bayer Leverkusen (zehn) den zweitbesten Wert der Liga, während die Münchner mit sieben frühen Toren auf Rang fünf liegen.

Comeback-Qualitäten: Dass mit der Mannschaft von Vincent Kompany jederzeit zu rechnen ist, haben bereits zahlreiche Teams zu spüren bekommen. Der FC Bayern holte in dieser Bundesliga-Saison schon 29 Punkte nach Rückständen und stellte damit den Saisonrekord von Bayer Leverkusen aus der Spielzeit 1999/2000 ein. Auch 34 Treffer in der Schlussviertelstunde sind Bundesliga-Rekord.

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