Die Frauen des VfL Wolfsburg mussten im letzten Spiel der Ligaphase der UEFA Women’s Champions League eine Niederlage einstecken. Mit 1:2 (1:1) verloren die Grün-Weißen vor heimischer Kulisse gegen die Frauen des Chelsea FC. Alexandra Popp brachte die VfL-Frauen in der 16. Spielminute in Führung, doch noch vor der Halbzeit erzielten die Blues durch Lucy Bronze den Ausgleich (45.). In der zweiten Halbzeit war es Sam Kerr, die durch einen Kopfballtreffer den zweiten Treffer für die Londonerinnen verzeichnete (64.). damit belegen die Grün-Weißen Platz neun in der Ligaphase der UWCL und müssen sich somit in den Play-offs messen. Schon am Sonntag, 21. Dezember, sind die Wölfinnen wieder in Aktion. Dann empfangen die VfL-Frauen den Hamburger SV im AOK Stadion. Anpfiff der Partie ist um 18.30 Uhr.
Personal
Im Vergleich zur Ligapartie gegen den 1. FC Nürnberg wechselte Cheftrainer Stephan Lerch sechsmal. Stina Johannes, die gegen Nürnberg noch verletzt ausgefallen war, stand für Martina Tufekovic im Tor. Camilla Küver ersetzte Joelle Wedemeyer in der Abwehr. In der Offensive rückten Svenja Huth, Kessya Bussy, Ella Peddemors und Lineth Beerensteyn in die Startformation, dafür nahmen Cora Zicai, Vivien Endemann, Justine Kielland und Lena Lattwein zunächst auf der Bank Platz.
Chelsea-Trainerin Sonia Bompastor beließ es bei einem Wechsel im Vergleich zur Women’s-Super-League-Partie gegen Brighton & Hove Albion: Sam Kerr begann für Aggie Beever-Jones im Sturm.
Spielverlauf
Die erste Halbzeit begann fulminant: Schon in der Anfangsphase schlug Svenja Huth – die in der Partie ihr 200. Pflichtspiel für den VfL bestritt – zwei Freistöße in den Strafraum, deren Abschlüsse im Strafraum allerdings abgewehrt wurden (zweite und sechste Minute). Obwohl die Wölfinnen gerade in der Anfangsviertelstunde mehr vom Spiel hatten, zeigte das Team von Trainerin Sonia Bompastor seine Torgefahr: Mit hohem Tempo dribbelte sich Sandy Baltimore nach vorne, der Ball berührte das Außennetz (zehnte Minute). Die VfL-Frauen zeigten sich unbeeindruckt und setzten ihre Druckphase weiter fort. Zunächst war es Popp, die den Kasten mit einem Kopfball nur knapp verfehlte (15.), dann Beerensteyn, deren Schuss knapp daneben ging (16.). Kurz darauf belohnten sich die Niedersächsinnen: Popp vollendete aus etwa 18 Metern per Volleyschuss zum 1:0 (16.). Mit der Führung im Rücken ließen die Grün-Weißen mehr Abschlüsse von Chelsea zu. Erst war es Ellie Carpenter, die mit einer Flanke von der rechten Seite Kerr bediente (23.). Ein knapper Abschluss von Lauren James (32.) sowie zwei aufeinanderfolgende Ecken (36.) brachten die VfL-Frauen in Bedrängnis, doch Stina Johannes parierte souverän. Beerensteyn (38.) und Bussy (41.) hatten darauf zwei Großchancen, beide Abschlüsse wurden allerdings geblockt. Die ungenutzten Gelegenheiten rächten sich: Kurz vor dem Halbzeitpfiff traf Bronze zum Ausgleich (45.).










































