04.04.2019
Männer

„Müssen unser Bestes geben“

Wölfe empfangen Hannover 96 zum Niedersachsenderby.

Das Niedersachsenderby steht für unsere Wölfe an: Am kommenden Samstag, 6. April (Anstoß um 15.30 Uhr), empfängt die Elf von VfL-Cheftrainer Bruno Labbadia Hannover 96. Schaut man auf die Tabelle, bahnt sich ein ungleiches Duell an. Während 96 in der Bundesliga um den Klassenerhalt kämpft, wagt Grün-Weiß – aktuell auf Rang acht platziert – den Blick gen Europapokalplätze. Eine Konstellation, die sich für Labbadia und sein Team zwar gut anfühlt, allerdings nicht dafür sorgt, den niedersächsischen Nachbarn zu unterschätzen. Zumal der VfL-Trainer in jedem Fall auf seinen Mittelfeldmotor Maximilian Arnold (fünfte Gelbe) verzichten muss, auch hinter den Einsätzen von den zuletzt angeschlagenen Yannick Gerhardt sowie William stehen noch Fragezeichen. Bei der obligatorischen Pressekonferenz am Donnerstagmittag im Vorfeld der Begegnung in der Volkswagen Arena sprach der Coach der Wölfe unter anderem über…

…die personelle Situation: Bei William ist der Verlauf etwas besser als bei Yannick Gerhardt, so dass wir Hoffnung haben, dass er für Samstag infrage kommt. Bei Yannick sieht es etwas schlechter aus. Die Chance ist sehr gering, dass er gegen Hannover spielen kann. Wir haben gleich ein wichtiges Training vor uns, vor dem wir auch den Gegner vorstellen. Ein paar Ideen, wie wir die Ausfälle kompensieren können, haben wir natürlich.    

…die sportliche Krise in Hannover: Ich denke, wir tun gut daran, uns extrem auf uns zu konzentrieren. Hannover hat es zuletzt gegen Schalke sehr gut gemacht, da hätten sie mindestens einen Punkt verdient gehabt und hätten auch durchaus gewinnen können. Das Allerwichtigste ist, dass bei uns Ruhe herrscht und wir konzentriert arbeiten. Ich unterschätze keinen Gegner, denn in der Bundesliga kann jeder jeden schlagen. Wir sind nicht so vermessen, dass wir meinen, wir wären so viel besser und schaffen das im Vorbeigehen.

…die Niederlage in Dortmund: Ich habe mich unheimlich geärgert über dieses Spiel. Auch weil ich das Gefühl hatte, wir wären näher am Sieg als Dortmund und selbst ein Punkt hätte uns gutgetan. Das ist jetzt aber egal und es ist viel wichtiger, dass wir den Fokus nun auf Hannover richten. Wir haben am Dienstag das letzte Mal über das Spiel beim BVB gesprochen, Bilder gezeigt und positive wie auch negative Aspekte erläutert.    

…die Marschrichtung für die Partie gegen 96: Wir sind vorbereitet, wollen total konzentriert auftreten und versuchen, unser Spiel durchzubringen. Es wird trotzdem ein großes Stück Arbeit, weil uns eine Mannschaft gegenübersteht, die um den Ligaverbleib kämpft. Hannover hat einige gute Spieler in den Reihen, die immer in der Lage sind, eine starke Leistung abzurufen. Es ist ein Bundesliga-Spiel und wir müssen unser Bestes geben.

…Rechenspiele und die Tabellenkonstellation: Ich habe mir die Paarungen dieses Spieltages noch gar nicht angesehen, weil mich das wenig interessiert. Ich gucke aktuell nur, was meine Mannschaft macht, weil ich das beeinflussen kann. Wir tun gut daran, gar nicht zu schauen, was in zwei, drei oder gar vier Wochen sein könnte, sondern viel mehr darauf, was wir am Samstag machen.

…über die Entwicklung von Elvis Rexhbecaj: Elvis hat eine tolle Entwicklung gemacht und ist einer der Stammspieler. Für mich gibt es nicht nur elf Stammspieler, sondern eher 14 oder 15, die du regelmäßig brauchst. In diesen Kreis hat sich Elvis reingekämpft. Wenn jemand vor der Saison prophezeit hätte, dass er bei jedem Spiel im Kader steht, dann hätte das sicher niemand geglaubt. Er hat ein wahnsinniges Herz für das Fußballspiel und will jeden Tag weiterkommen – von ihm dürfen wir noch viel erwarten. 

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