Männer

„Müssen sehr stabil auftreten“

VfL-Chefcoach Florian Kohfeldt vor der Auswärtspartie bei Borussia Mönchengladbach.

Die Wölfe hatten sich in der Fußball-Bundesliga zwischenzeitlich mit zwei Siegen (Fürth und Frankfurt) etwas erholt, zogen aber gegen Hoffenheim am vergangenen Spieltag wieder den Kürzeren. Nun kann die Mannschaft zeigen, dass die Aufholjagd noch lange nicht beendet ist, indem sie bei den ebenfalls aus der Spur geratenen Gladbachern punktet. Am Samstag, 26. Februar (Anstoß um 15.30 Uhr), gastieren die Grün-Weißen bei den Fohlen.  Auf der Pressekonferenz am Donnerstagnachmittag sprach Cheftrainer Florian Kohfeldt über…

… den Gegner Borussia Mönchengladbach: Nach dem Winter hat die Borussia ihre Spielweise etwas verändert, indem sie im Defensivverhalten tiefer gerückt ist. Außerdem versucht sie, nicht mehr ganz so hoch zu pressen und trotzdem hat sie immer noch viele Individualisten, die in der Lage sind, Spiele zu entscheiden. In Dortmund hatte zum Beispiel Jonas Hofmann die eine oder andere Gelegenheit, mit der das Spiel vielleicht auch in eine andere Richtung hätte kippen können. Daher gibt es in manchen Momenten kein ganz klares Bild über diese Mannschaft. Man sieht aber dennoch, wie sie versucht, zu verteidigen. Deswegen müssen wir sehr stabil auftreten. Aus diesem Grund haben wir in dieser Trainingswoche den Fokus auf unsere Abläufe gelegt.

… die Tatsache, dass der VfL bereits vier Mal eine Führung verspielt hat: Das ist zu viel, das ärgert mich auch. Zweimal habe ich es miterlebt – gegen Köln und Hoffenheim. Dieses Thema haben wir in aller Deutlichkeit angesprochen. Es war am Wochenende besonders ärgerlich, weil wir das Spiel in zwei Situationen weggegeben haben, die wir die Wochen davor sehr gut verteidigt haben – nämlich in der eigenen Box. Das sind Dinge, die können wir uns nie erlauben. Es gibt dann vielleicht Spiele, in denen es nicht so hart bestraft wird, wie gegen Hoffenheim, wo genau diese zwei Situationen zu Gegentoren geführt haben. Wir haben das Spiel bestimmt, deswegen war es umso ärgerlicher. In Frankfurt haben wir genau das Gegenteil getan –in diesen kleinen Momenten waren wir nämlich unglaublich gut da. Deswegen haben wir auch eine gewisse Wut im Bauch, dass wir uns diese Punkte entgehen lassen haben und wollen schnellstmöglich wieder welche hinzufügen.

… die Trainingswoche: Unsere Arbeit war davon geprägt, sehr stark auf das eigene Spiel einzugehen, wie wir uns weiter entwickeln wollen. Es ging darum, das voranzutreiben, was die letzten Wochen auch sichtbar geworden ist. Eine gute Ordnung gegen den Ball und eine klare Richtlinie zu haben, wann, wie und wo gegen den Ball gepresst wird. Außerdem geht es um eine gute Restverteidigung, aber natürlich auch darum, Lösungen mit dem Ball und viele Bewegungen in die Tiefe zu haben. Ich habe das Gefühl, dass die Mannschaft diese Idee annimmt und mit Leben auf dem Platz füllt. Das ist ein gutes Zeichen.

… die Personalsituation: Xaver Schlager wird auf jeden Fall im Kader sein und ist ein Kandidat, der schon eine längere Zeit Einsatzminuten bekommen kann. Lukas Nmecha wird morgen am Abschlusstraining teilnehmen und danach können wir bei ihm final entscheiden. Bis auf die Langzeitverletzten kommen keine weiteren Ausfälle dazu.

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