05.02.2019
Männer

„Müssen reagieren können“

Wunderbarer Wettbewerb: Wölfe-Coach Bruno Labbadia freut sich auf das DFB-Pokalspiel bei RB Leipzig.

Englische Reisewoche: Bevor es am Samstag zum 21. Bundesliga-Spieltag nach Freiburg geht, steht für die Mannen von Bruno Labbadia am morgigen Mittwoch, 6. Februar, der Achtelfinal-Pokalfight bei RB Leipzig auf dem Programm (Anstoß um 18.30 Uhr). Vor dem Alles-oder-Nichts-Spiel sprach der VfL-Chefcoach auf der Pressekonferenz über…

… die personelle Situation: Felix Klaus hat gestern separat trainiert. Wir haben ihn ein wenig getestet und müssen heute abwarten, wie er das verkraftet hat. Josuha Guilavogui hat das leichte Mannschaftstraining mitgemacht. Das sah gut aus, aber auch da müssen wir abwarten, ob es jetzt schon Sinn macht, ihn mitzunehmen oder wir ihn erst für kommenden Samstag einplanen. Admir Mehmedi konnte dagegen bislang noch überhaupt nicht mit der Mannschaft trainieren. Da müssen wir sehen, ob es eine Chance gibt für Samstag.

… mögliche personellen Änderungen: Es gibt keinen Grund, ganz viel zu verändern - wenn, dann punktuell. Wir überlegen uns das nochmal bezogen auf den Gegner.  Das Gute ist, dass wir auch in Berlin verschiedene Systeme gespielt haben. Denn wir müssen hin und wieder auf die jeweilige Situation reagieren können.

… die Kompensation der Offensivausfälle: In der Phase, in der wir jetzt sind, müssen wir uns Torchancen eventuell ein bisschen mehr erarbeiten. Da können dann auch Dinge misslingen, wir müssen Fehler akzeptieren. Das heißt aber nicht, dass wir generell einen Millimeter von unserer Spielweise abweichen. Dass wir die umsetzen wollen, ist keine Frage. Aber wir müssen auch immer sehen: Wie genau können wir das umsetzen? Insgesamt hat das die Mannschaft hervorragend gemacht in Berlin.

… die Wichtigkeit des Bundesliga-Spiels gegen Leipzig in der Hinrunde (1:0): Unabhängig vom Gegner war das schon ein sehr entscheidendes Spiel. Wir waren in der Situation, in den Wochen davor gut gespielt, aber nicht so viele Punkte geholt zu haben. Es hat uns Selbstvertrauen gegeben, dass wir auch in solch einer Phase einen solchen Gegner schlagen konnten. Dieser Sieg hat uns gutgetan und uns natürlich auch geholfen, gleich in der Woche darauf bei den Frankfurtern zu gewinnen. Es war eine wichtige Prüfung und zeigte auch, dass wir dort mental schon ein ganzes Stück weitergekommen sind. An so etwas kann sich eine Mannschaft auch immer wieder hochziehen und kann sagen: Das haben wir damals gemeistert. Das sind Hindernisse, die dich als Mannschaft stärker machen, wenn du sie überquerst.

Aber wenn du weiterkommen willst, musst du auch solche Hindernisse überqueren.

…den Blick zum Final-Ort Berlin: Ohne das jetzige Spiel gibt es keine Chance, Berlin zu erreichen. Im Pokal ist jedes Spiel ein K.o.-Spiel: Entweder du bist weiter oder raus. Ich finde, das ist ein wunderbarer Wettbewerb mit hohem Stellenwert. Wenn eine Chance da ist, weiterzukommen, dann wollen wir die auch packen. Leipzig ist einer der stärksten Gegner, die man auswärts bekommen kann. Aber wenn du weiterkommen willst, musst du auch solche Hindernisse überqueren. Ich gehe davon aus, dass es ein sehr intensives Spiel wird.

… zur Qualität von RB Leipzig: Man wird ihnen nicht mehr gerecht, wenn man sagt, sie seien eine reine Umschaltmannschaft. Sie können auch gut Fußball spielen. Da hat eine wahnsinnige Entwicklung stattgefunden. Da ist ein Plan dahinter mit sehr dynamischen Spielern – teilweise Spielern wie Demme oder Poulsen, die schon seit der dritten Liga dabei sind. Die Leipziger sind eingespielt und finden immer wieder Spieler für ihr System.

Die Wölfe im DFB-Pokal

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