Lerch gibt Anweisungen.
01.06.2018
Frauen I

„Motivation ungebrochen“

Wölfinnen wollen auch das letzte Heimspiel der Saison gegen den 1. FC Köln am Sonntag siegreich gestalten.

Lerch gibt Anweisungen.

Schon mit einem Unentschieden gegen den 1. FC Köln am kommenden Sonntag, 3. Juni (Anstoß um 14 Uhr), könnten die Wölfinnen im Saisonfinale im heimischen AOK Stadion einen persönlichen Punkterekord einfahren, denn nie zuvor holten die VfL-Frauen mehr Zähler in der Allianz Frauen-Bundesliga. Im Anschluss an die Partie gegen die bereits abgestiegenen Kölnerinnen erhält das Team von VfL-Cheftrainer Stephan Lerch die Meisterschale – ohnehin steht der gesamte Spieltag ganz im Zeichen des Double-Gewinns und wird durch ein buntes Rahmenprogramm abgerundet. Motivation genug, um das sportlich eher unbedeutende Spiel gegen die FC-Frauen mit voller Konzentration anzugehen. Auf der heutigen Pressenkonferenz im Vorfeld der Partie sprach Lerch über…

… die Personalsituation: Ewa Pajor wurde am Donnerstag erfolgreich operiert. Caro Hansen hat keinen strukturellen Schaden davongetragen, wird heute nochmal individuell arbeiten und wir schauen dann, wie es am Wochenende aussieht. Wir werden aber kein Risiko eingehen. Merle Frohms wird am Sonntag spielen, das hat sie sich verdient, weil sie in den letzten Jahren einiges geleistet hat und immer da war, wenn wir sie brauchten. Ansonsten werden wir schauen, in welchem Zustand die übrigen Spielerinnen sind.

… die Motivation: Es ist die letzte Partie der Saison, ein Heimspiel und danach bekommen wir die Meisterschale überreicht, daher ist die Motivation ungebrochen. Wir wollen ein gutes Spiel auf den Platz bringen, gewinnen, um den Moment und die Erlebnisse im Anschluss auch genießen zu können. Wir freuen uns sehr darauf nach dem Abpfiff mit den Fans gemeinsam auf dem Rathausplatz zu feiern. Das wird wieder ein ganz besonderer Moment.

… die Qualität der Allianz Frauen-Bundesliga: Die Liga war wieder sehr ausgeglichen. Man konnte das an vielen Ergebnissen erkennen, weil auch Teams aus der oberen Hälfte gegen vermeintlich schwächere Mannschaften Punkte liegengelassen haben. Es gab viele enge Spiele und auch da konnte man die Qualität der Allianz Frauen-Bundesliga sehen. Wir mussten Woche für Woche bei hundert Prozent sein, weil jede Unachtsamkeit für enge Spiele oder Punktverluste sorgen konnte. Das haben wir dieses Jahr gut gemeistert.

… den möglichen VfL-Punkterekord: Für uns steht im Vordergrund, dass wir deutscher Meister geworden sind und das war das oberste Ziel. Es ist schön, dass wir das erreicht haben und natürlich wollen wir nun auch am Sonntag gewinnen. Das wäre noch einmal eine sehr schöne Sache und würde auf den Punkt bringen, dass die Mannschaft den Titel verdient hat. Sollten wir dies schaffen, ist es auch ein Indiz dafür, wie stark unsere Saison in der Bundesliga war.

… das verlorene Endspiel in der Königsklasse: Es kommt mittlerweile immer mehr der Stolz über das, was die Mannschaft erreicht hat, zum Vorschein. Natürlich habe ich das Spiel noch im Kopf und es wird bis zur Sommerpause noch präsent sein. Wir waren ganz nah dran, einen europäischen Titel zu holen. Es war ein schwerer Weg bis ins Endspiel und in den nächsten Jahren wird dieser Weg vermutlich noch schwerer werden. Aber jetzt freuen wir uns einfach, weil es keine Selbstverständlichkeit ist, dass wir die Meisterschaft und den Pokal gewinnen konnten.

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