Portraitfoto von Stephan Lerch.
27.03.2018
Frauen I

„Möglichst wieder zu null spielen“

Wölfinnen wollen mit engagierter Leistung den Halbfinaleinzug in der Königsklasse perfekt machen.

Portraitfoto von Stephan Lerch.

Die Tür für das Halbfinale in der UEFA Women᾽s Champions League ist für die VfL-Frauen durch den 5:0-Hinspiel-Erfolg in der Runde der letzten Acht gegen Slavia Prag sperrangelweit offen. Im am morgigen Mittwochabend, 28. März (Anstoß um 18 Uhr), anstehenden Rückspiel in der tschechischen Hauptstadt geht es für die Grün-Weißen daher nur noch darum, durchzugehen. Vor dem zweiten Aufeinandertreffen mit dem rot-weißen Team sprach VfL-Cheftrainer Stephan Lerch über…

…das mögliche Auftreten des Gastgebers: Ich erwarte eine Mannschaft, die vor heimischer Kulisse versucht, alles zu geben. Prag will mit einer ansprechenden Leistung sicherlich das Hinspiel-Ergebnis etwas geraderücken. Sie werden kämpfen, aggressiv sein und alles geben. Darauf sind wir vorbereitet. Auf der anderen Seite erwarte ich, dass wir viel Druck machen, das Tempo hochhalten, den Ball gut laufen lassen, möglichst wieder zu null spielen, auf ein Auswärtstor gehen und dann in die nächste Runde einziehen.

…die Gegebenheiten: Slavia Prag hat ein sehr schönes Stadion, in dem morgen eine tolle Atmosphäre entstehen kann. Der Platz ist auch in einem guten Zustand. Es spricht nichts gegen ein gutes und attraktives Fußballspiel.

…eventuelle Wechsel in der Startelf: Wir haben immer gesagt, dass wir versuchen, die Gesamtbelastung im Auge zu behalten. Das werden wir auch weiter so verfolgen. Insofern wissen wir, dass einige Spielerinnen bereits viele intensive Partien in den Knochen haben. Wir wissen, was noch vor uns liegt – das werden wir auch morgen wieder berücksichtigen. Unser Ziel ist es, gegen Prag erneut ein gutes Spiel zu zeigen. Aktuell denke ich deswegen noch nicht an das Duell mit Potsdam am Wochenende. Dennoch ist es durchaus möglich, dass wir der einen oder anderen Spielerin eine Verschnaufpause geben.

…die personelle Situation: Alle uns zur Verfügung stehenden Spielerinnen haben wir nach Prag mitgenommen. Wie bereits angedeutet, steht aufgrund der Verletzung an der Ferse hinter dem Einsatz von Pernille Harder noch ein Fragezeichen. Wir müssen schauen, wie es sich entwickelt, wollen aber auch kein Risiko eingehen, wenn es nicht gehen sollte. Ansonsten sind alle Spielerinnen soweit fit. Auch Lara Dickenmann konnte wieder komplett mit der Mannschaft trainieren.

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