24.08.2017
Männer

Mit Zuversicht nach Frankfurt

VfL-Cheftrainer Andries Jonker erwartet am Samstag eine „strukturiert“ auftretende Eintracht.

Am kommenden Samstag, 26. August (Anstoß um 15.30 Uhr), treten die Wölfe erstmals in der neuen Bundesliga-Saison zu einem Auswärtsspiel an. Gegner ist dann die Eintracht aus Frankfurt, gegen die die Wölfe eine durchaus positive Bilanz vorweisen können. 30-mal traf Grün-Weiß auf die SGE und konnte insgesamt 15 Siege verbuchen, verlor dabei nur fünf Partien. Auch in der vergangenen Spielzeit durften sich die Wölfe im Hin- und Rückspiel jeweils über drei Zähler freuen. Beim Auftritt in der Commerzbank-Arena feierte der VfL einen verdienten 2:0-Erfolg. „Wir haben vor einigen Monaten eine sehr gute Leistung in Frankfurt gezeigt und sind mit drei Punkten zurückgefahren. Das hat uns damals sehr gefreut und ist noch frisch in unserer Erinnerung“, gab sich VfL-Cheftrainer Andries Jonker auf der obligatorischen Pressekonferenz im Vorfeld der Begegnung positiv.

Strukturierter Gegner

Dennoch erinnert sich der Coach des VfL auch noch an die Stärken der Adler, die auch in der vergangenen Saison stets ein zäher Gegner waren. „Sie werden sehr strukturiert auftreten, so wie Nico es immer hinbekommt mit seiner Mannschaft“, warnte Jonker vor der Eintracht, die unter Trainer Nico Kovac eine solide vergangene Spielzeit ablieferten und sogar bis ins DFB-Pokalfinale vordrangen. Am ersten Spieltag der neuen Saison kam die neuformierte Kovac-Elf zwar beim SC Freiburg nicht über ein 0:0-Unentschieden hinaus, zeigte dabei jedoch eine ansehnliche Leistung. „Ich finde, dass die Frankfurter ein gutes Spiel abgeliefert haben und die besseren Chancen hatten“, lobte auch der VfL-Cheftrainer den ersten Auftritt der SGE.

„Wieder alles geben“

Für die Wölfe geht es vornehmlich darum, den ersten Eindruck der 0:3-Pleite gegen Borussia Dortmund wettzumachen und mit den ersten Zählern im Gepäck die Heimreise anzutreten. Zuletzt waren nicht nur Fans und Medien hart ins Gericht gegangen mit der Leistung zum Auftakt, auch Mannschaft und Verantwortliche zeigten sich kritisch. „Wenn du nach einer 0:3-Niederlage froh bist, dann ist etwas verkehrt. Ich verstehe die Enttäuschung. Sie war auch bei uns da. Wir hatten uns viel vorgenommen, einen guten Plan, haben diesen aber nicht umsetzen können. Wir haben verdient verloren. Deshalb haben wir uns nun umso mehr vorgenommen, es besser zu machen“, so Jonker der weiter ausführte: „Ich erwarte von meiner Mannschaft, dass wir so spielen, wie es der VfL Wolfsburg kann. Es gibt von allen Seiten immer verschiedene Meinungen über Dinge die fehlen oder die besser werden müssen, aber bei einer Sache sind sich alle einig – da steckt etwas richtig Gutes in dieser Mannschaft.“ Das Gute soll nun gegen die Eintracht wieder zum Vorschein kommen. Auch VfL-Sportdirektor Olaf Rebbe war sich sicher: „Die Gefühlslage der Fans ist das Resultat der Art und Weise wie wir gespielt haben. Wir müssen wieder alles geben, um in Frankfurt erfolgreich zu sein. Wenn wir das tun, dann sind am Ende alle zufrieden.“

Die Personalsituation

An der Personalfront drückt bei den Grün-Weißen jedoch aktuell der Schuh. Zuletzt fielen neben den Langzeitverletzten auch Paul Verhaegh, Robin Knoche, Jakub Blaszczykowski und Kaylen Hinds verletzungsbedingt aus. Immerhin bei Verhaegh und Knoche ist Besserung in Sicht. „Paul und Robin werden heute ins Training einsteigen, Kuba noch nicht. Kaylen Hinds wird erstmal separat trainieren, um auszuschließen, dass er jemanden ansteckt.“ Damit fehlen Jonker nach aktuellem Stand vor allem auf dem Flügel Alternativen. Dennoch blickt der niederländische Cheftrainer optimistisch auf die bevorstehende Aufgabe: „Wir lassen uns etwas einfallen. Wir haben die Eintracht ausgiebig analysiert und jetzt denke ich darüber nach, wie wir es genau angehen.“ Ob indes VfL-Neuzugang Marcel Tisserand gleich in die Startelf der Wölfe rutscht, wollte der Cheftrainer nach der kurzen Eingewöhnungsphase des Innenverteidigers noch nicht preisgeben: „Er ist gut drauf. Ich habe ihn mir zwei Tage angesehen, aber habe noch zwei weitere für eine Entscheidung.“

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