Stephan Lerch, VfL Wolfsburg-Cheftrainer der Frauenmannschaft, sitzt im Interview.
26.10.2017
Frauen I

„Mit viel Kraft nach vorne spielen“

Wölfinnen empfangen am Sonntag Werder Bremen.

Stephan Lerch, VfL Wolfsburg-Cheftrainer der Frauenmannschaft, sitzt im Interview.

Vier Siege und ein Unentschieden: Die Bilanz der Wölfinnen liest sich nach fünf Spieltagen sehr vorzeigbar und so grüßen die VfL-Frauen mit 13 Zählern aktuell ungeschlagen von der Spitze des Tableaus der Allianz Frauen-Bundesliga. Am kommenden Sonntag, 29. Oktober (Anstoß um 14 Uhr), empfängt Grün-Weiß nun Werder Bremen zum Liga-Duell. Dabei weiß auch VfL-Cheftrainer Stephan Lerch um die Tücken beim Kräftemessen mit dem Aufsteiger aus Bremen. Auf der obligatorischen Pressekonferenz im Vorfeld der Begegnung sprach Lerch unter anderem über…

…die Personalsituation: Isabell Kerschowski befindet sich in der Reha. Bei ihrer Operation verlief alles gut. Zsanett Jakabfi wird nicht zur Verfügung stehen, denn die muskulären Probleme aus dem Spiel bei Union Berlin im DFB-Pokal sind immer noch vorhanden. Ansonsten sind alle, auch die zurückgekehrten Nationalspielerinnen, voll einsatzfähig.

…den Gegner: Werder Bremen hat mit Carmen Roth eine neue Trainerin im Sommer bekommen und dadurch neue Ideen und Impulse in die Mannschaft. Sie haben einige gute Spielerinnen in ihren Reihen – auch Nationalspielerinnen. Wenn sie ihr komplettes Personal zur Verfügung haben, dann hat Bremen eine homogene Einheit, die es uns durchaus schwierig machen kann. Sie spielen mit einer klaren Struktur und einem System, bei dem wir uns etwas einfallen lassen müssen.

…den Matchplan: Wir wollen mit viel Kraft nach vorne spielen und ein gutes Umschaltspiel zeigen. Werder Bremen hat gegen Potsdam unentschieden gespielt und gegen Freiburg zumindest den Ausgleich erzielt. Wir wissen also, dass sie gegen Topteams Tore erzielen können. Aber in erster Linie geht es für uns darum, dass wir nach der Länderspielpause wieder unseren Rhythmus finden. Das ist sehr wichtig, da wir schwere und intensive Spiele vor uns haben. Dabei unterschätzen wir den Gegner nicht, wissen jedoch auch, dass wenn wir unsere Leistung abrufen, dann behalten wir am Sonntag die drei Punkte in Wolfsburg.

…eine mögliche Rotation: Wir haben sehr viele Spiele in den nächsten Wochen und einen gut aufgestellten Kader, da ist es nur sinnvoll, diese Breite auch zu nutzen. Ich weiß, was die Spielerinnen können und dass theoretisch jede einen Anspruch auf die Startelf hat. Ich schaue mir den Gegner an, mache mir Gedanken wie die jeweilige Spielerin drauf ist und entscheide, wie es zu unserem Plan passt. Der Fokus liegt immer auf dem nächsten Spiel, aber wir haben sehr wohl auch die anstehenden Aufgaben im Hinterkopf. Dadurch werden wir in den kommenden Wochen alle Kräfte in unserem Kader brauchen.

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