Bruno Labbadia.
DO . 15. 03. 2018
Männer

Mit mannschaftlicher Geschlossenheit

Bruno Labbadia muss gegen den FC Schalke 04 auf weitere mögliche Ausfälle reagieren.

Bruno Labbadia.

Große Verletzungssorgen plagen die Wölfe vor dem wichtigen Heimauftritt gegen den FC Schalke 04 (Samstag, 17. März, 18.30 Uhr). Somit stand die angespannte Personallage, die sich in den letzten Tagen sogar noch einmal verstärkt hat, im Fokus der Pressekonferenz am Donnerstag. VfL-Chefcoach Bruno Labbadia aber möchte nicht jammern, sondern versuchen, das Beste aus der Situation zu machen und seine Truppe über „mannschaftliche Geschlossenheit“ zum Erfolg zu führen.

Auch Guilavogui auf der Kippe

„Es ist eigentlich einfacher über die Mannschaft zu reden, die zur Verfügung steht als über die Spieler, die fehlen“, war Labbadia gezwungen, die Pressekonferenz mit keiner positiven Meldung einzuleiten. Nach der Hiobsbotschaft über den seltenen Bänderriss bei Admir Mehmedi, der inzwischen erfolgreich operiert wurde, musste der Wölfe-Cheftrainer die Liste der verletzten und angeschlagenen Spieler erweitern. Neben Josip Brekalo (Gehirnerschütterung aus dem Hoffenheim-Spiel), Divock Origi (Wadenproblematik) und Daniel Didavi (Pferdekuss), die zuletzt mit dem Mannschaftstraining aussetzen mussten, hat es nun auch noch Josuha Guilavogui erwischt. Der Mittelfeld-Abräumer klagt über Rückenprobleme, die „über Nacht schlimmer geworden“ seien. „Wir müssen abwarten“, betonte Labbadia, der den 27-Jährigen für die Partie gegen die Knappen noch nicht ganz abgeschrieben hat.

Stand bei Rekonvaleszenten

Von den Langzeitverletzten trainiert bislang lediglich Ignacio Camacho wieder regelmäßig mit der Mannschaft, allerdings war der Spanier mehr als ein halbes Jahr raus aus dem Trainingsbetrieb. Von den Innenverteidigern John Anthony Brooks, Felix Ohis Uduokhai und Marcel Tisserand, die in der Bundesliga ebenfalls seit längerem nicht mehr auflaufen konnten, konnte bislang lediglich Uduokhai wieder häufiger am Mannschaftstraining teilnehmen. Zudem wandelt Jakub Blaszczykowski „zwischen Dabeisein und Reha“ (Labbadia). Der 52-Jährige hofft zwar darauf, den einen oder anderen der Rekonvaleszenten in der wichtigen Saison-Schlussphase wieder auf dem Platz sehen zu können, allerdings „wäre es als Trainer aufgrund der langen Ausfallzeit falsch zu sagen: Das sind in den nächsten Wochen meine Hoffnungsträger.“

Über Arbeit zu Erfolgserlebnissen

Somit könnte es sein, dass sich die Startelf der Grün-Weißen gegen Königsblau fast von alleine aufstellt. Angesichts der weiter schrumpfenden Personaldecke könnte eine fußballerische Grundtugend somit zu einem entscheidenden Faktor werden. „Die einzige Chance ist, das als Mannschaft hinzubekommen“, fordert der Fußballlehrer Geschlossenheit im Team und pocht auf Einsatzbereitschaft – sowohl im Training als auch im Spiel: „Ohne Arbeit wird nichts funktionieren. Nur darüber holt man sich Erfolgserlebnisse.“ Zudem steht Labbadia im ständigen Austausch mit U23-Coach Rüdiger Ziehl, um seinen Profikader gegebenenfalls mit dem einen oder anderen Akteur des Regionalliga-Teams aufzufüllen.

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