Gemeinsam mit dem VfL Wolfsburg haben sich Schülerinnen und Schüler der Neuen Schule Wolfsburg in einem Projekt mit den Themen Vielfalt, Antirassismus, Fußball und Künstliche Intelligenz auseinandergesetzt.
Durch den Besuch im „Grün-Weißen Klassenzimmer“ erhielten die Jugendlichen Einblicke in die Antidiskriminierungsarbeit des VfL Wolfsburg und setzten sich damit auseinander, wie Rassismus im Fußball entsteht, wie er wirkt und wie man ihm begegnen kann. Entstanden sind zwei digitale Anwendungen: ein Chatbot sowie ein interaktives Lernspiel. Beide Projekte zeigen, wie Fußball, Bildung und KI verbunden werden können, um Schülerinnen und Schüler für Respekt, Vielfalt und Fairplay zu sensibilisieren.
Whitepaper als Startschuss
Begleitet wurde das Projekt von Lehrer Ruven von der Höh, der das KI-Whitepaper des VfL gelesen hatte und daraufhin den Kontakt zum Verein herstellte. „Ich wollte explizit ein Projekt zu den Themen Vielfalt und Antirassismus in Verbindung mit KI anbieten“, betont von der Höhe.
Ein Chatbot als Informationsquelle
Seine Schüler John und Matheo, beide 13 Jahre alt, entwickelten schließlich einen Chatbot, der als Informationsquelle dient und Fragen zum Thema Rassismus im Fußball und im Alltag beantwortet. Ihre Motivation war klar: „Uns ist wichtig, dass niemand diskriminiert wird.“ Der Chatbot soll anderen Schülerinnen und Schülern helfen, durch Aufklärung sensibler mit Sprache und Verhalten umzugehen.
Bei der Entwicklung ihres Projekts beschäftigten sich John und Matheo intensiv mit verschiedenen Formen von Rassismus und deren Auswirkungen. Besonders wichtig war ihnen der Bezug zum Fußball: „Rassismus kommt auch im Fußball sehr häufig vor, weil eben verschiedene Spielerinnen und Spieler aus unterschiedlichen Ländern aufeinandertreffen. Da ist es wichtig, dass alle respektvoll und gleich behandelt werden.“












