Anthonhy Brooks trainiert mir einem Sitzball.
28.03.2020
Männer

„Mit großem Eifer dabei“

VfL-Cheftrainer Oliver Glasner zieht nach der ersten Woche ein positives Fazit des Trainings unter besonderen Bedingungen.

Anthonhy Brooks trainiert mir einem Sitzball.

Die erste Trainingswoche in durch die Folgen der Ausbreitung des Coronavirus bedingten Kleingruppen haben die Wölfe fast hinter sich. Am heutigen Samstag steht für die vier Gruppen zu unterschiedlichen Zeiten noch jeweils eine Einheit auf dem Programm, ehe am trainingsfreien Sonntag einmal durchgeatmet werden kann. Oliver Glasner zieht ein positives Fazit der ungewöhnlichen Trainingsarbeit. „Es hat insgesamt sehr gut funktioniert. Die Spieler waren mit großem Eifer dabei und sind sehr diszipliniert vorgegangen. Sie haben Handschuhe getragen, sich die Hände desinfiziert und Abstand voneinander gehalten“, sagt der VfL-Cheftrainer.

„Spaß kommt nicht zu kurz“

An vier über den Tag verteilten Terminen haben die Kleingruppen in der zurückliegenden Woche an der Physis gearbeitet, mit dem Ball konnte nicht trainiert werden. Dennoch ist der Österreicher zufrieden mit dem Resultat. „Wir haben das, was wir uns vorgenommen hatten, auch umgesetzt. Natürlich sehnen sich alle danach, wieder auf dem Platz mit dem Ball zu trainieren. Aber da das momentan nicht möglich ist, ging und geht es jetzt darum, die körperlichen Voraussetzungen zu schaffen, dass die Spieler fit bleiben für den Tag, an dem wir wieder mit dem Ball trainieren und uns auf Spiele vorbereiten können“, so Glasner, der mit seinem Team bei der Gestaltung des Trainingsprogramms umso mehr auf Abwechslung setzt.

„Der Spaß kommt auch in den Kleingruppen nicht zu kurz, auch wenn es natürlich eine etwas andere Stimmung ist als beim normalen Mannschaftstraining. Aber unsere Athletiktrainer sind sehr kreativ und lassen sich immer wieder neue Dinge einfallen und streuen Wettbewerbsformen ein. Es gefällt mir sehr, wie das alles unter diesen Umständen abläuft. Es ist für alle Menschen derzeit eine außergewöhnliche Situation und wir versuchen hier, genauso wie im privaten Bereich, das Beste daraus zu machen.“

„Top organisiert“

Auch bei den Spielern kamen die Vorkehrungen des VfL gut an. So ziehen sich die vier Gruppen in unterschiedlichen Kabinen um, die Trainingseinheiten finden zu unterschiedlichen Zeiten statt und in den Bereichen, in denen sich die Spieler umziehen oder trainieren, stehen Spender mit Desinfektionsmitteln bereit. „Es ist wirklich alles top organisiert“, sagt Admir Mehmedi. „Wir kommen zum Training, können uns separat umziehen, trainieren, duschen und fahren dann gleich wieder nach Hause. Der Verein hat wirklich alles gemacht, damit wir den bestmöglichen Schutz haben.“ Auch für den Mittelfeldspieler ist das Training in den Kleingruppen gewöhnungsbedürftig. „Natürlich freut man sich, wenn man die Kollegen wiedersieht und man sich austauschen kann. Aber es ist schon komisch, dass man nicht alle wiedersieht. Da fehlt schon etwas.“

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