Der ehemalige VfL Wolfsburg-Spieler Ingo Eismann läuft mit dem Ball am Fuß.
18.12.2019
Männer

Mit Eismann fing alles an

Wissenswertes zum 49. Pflichtspiel der Wölfe gegen Königsblau.

Der ehemalige VfL Wolfsburg-Spieler Ingo Eismann läuft mit dem Ball am Fuß.

Grün-Weiß gegen Königsblau, das war zu Anfang kein Duell, das unter die Haut gegangen wäre. Denn die ersten drei Bundesliga-Heimspiele der Wölfe gegen den FC Schalke 04 endeten allesamt 0:0 – ein Kuriosum, das keine andere Paarung des Oberhauses aufweist. Insgesamt haben sich beide Teams 48 Mal auf Pflichtspielebene getroffen. Während Schalke in der Gesamtbilanz mit 19 gegenüber 13 Siegen (bei logischerweise 16 Remis) die Nase vorn hat, war auf Wolfsburger Boden für die Knappen bislang wenig zu holen: Gegenüber jeweils zehn grün-weißen Heimsiegen sowie Punkteteilungen sind nur vier Erfolge von S04 notiert. Weitere Daten und Fakten zum letzten VfL-Heimspiel in 2019:

  • Das erste VfL-Tor überhaupt gegen Schalke hat Kultverteidiger Ingo Eismann erzielt. Das Pokalduell der ersten Runde am 13. Dezember 1970 ging nach einem 2:2 n.V. wie seinerzeit üblich in die Wiederholung, ehe Grün-Weiß auf Schalke nach erneutem Remis im ersten Elfmeterschießen des Wettbewerbs überhaupt mit 1:3 den Kürzeren zog.

  • Zum Wiedersehen kam es erst 27 Jahre später nach dem Aufstieg der Wölfe ins Oberhaus. Der ersten Nullnummer zur Premiere folgte ein 1:1 auf Schalke, in dem Roy Präger das erste Wolfsburger Bundesligator in Gelsenkirchen gelang.

  • Derselbe Präger fordert mit dem VfL-Traditionsteam an diesem Mittwoch nun wieder die Knappen, wenn es ab 18 Uhr an der Volkswagen Arena gegen die Schalker Altstars geht.

  • Die erfolgreichsten Schützen im VfL-Trikot gegen Schalke waren Grafite (8 Treffer), Tomislav Maric und Edin Dzeko (je 5). Ihre Widersacher: Kevin Kuranyi (8), Klaas-Jan Huntelaar (5) und Ebbe Sand (3).

  • Auch David Wagner hatte schon Berührungspunkte mit den Grün-Weißen: Ab 1992 stand der heutige Schalker Chefcoach bei fünf Zweitligaspielen des 1. FSV Mainz 05 gegen die Wölfe auf dem Platz. Das jüngste davon war ein 0:2 am Elsterweg am 23. August 1994.

  • Während auf Schalker Seite mit Daniel Caligiuri ein Wolfsburger Pokalheld von 2015 an seine alte Wirkungsstätte zurückkehrt, hat der VfL auch einen ehemaligen Knappen im Aufgebot: nämlich den für die Rückrunde 2018/2019 nach Gelsenkirchen verliehenen Jeffrey Bruma.

Schiedsrichter: Martin Petersen (Stuttgart)
Assistenten: Alexander Sather, Robert Wessel
Vierter Offizieller: Patrick Ittrich
Videoassistent: Sven Jablonski

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