Männer

Mit Algerien beim Afrika-Cup

Mohammed Amoura greift in Marokko nach dem Titel.

Während sich der Großteil der Wölfe nach dem Jahresabschluss gegen den SC Freiburg in den Weihnachtsurlaub verabschiedet hat, verbringt Mohammed Amoura die Feiertage im Trikot der algerischen Nationalmannschaft. Der Stürmer ist nach dem Auswärtsspiel bei Borussia Mönchengladbach direkt abgereist, um sich mit seinen Farben auf den Afrika-Cup vorzubereiten. Das Kontinentalturnier startete am Sonntagabend mit dem Auftaktsieg des Gastgebers Marokko gegen die Komoren (2:0) und läuft bis zum 18. Januar. Insgesamt kämpfen 24 Nationen um den prestigeträchtigen Titel.

Von Heiligabend bis Silvester

Für Amoura und Algerien beginnt das Turnier an Heiligabend. Die „Fennecs“ wurden in Gruppe E gelost und treffen zunächst auf den Sudan, anschließend auf Burkina Faso und zum Abschluss der Vorrunde an Silvester auf Äquatorialguinea. Austragungsort aller algerischen Gruppenspiele ist das Moulay El Hassan Stadium in Rabat. Nach der Gruppenphase startet am 3. Januar die K.-o.-Runde mit dem Achtelfinale, das Finale des Afrika-Cups steigt am Abend des 18. Januar.

„Wünsche ihm allen Erfolg“

Sollte es der VfL-Stürmer mit Algerien bis ins Endspiel schaffen, würde er den Grün-Weißen somit beim Auswärtsspiel in München (11. Januar, 17.30 Uhr) sowie bei den Heimspielen gegen den FC St. Pauli (14. Januar, 18.30 Uhr) und den 1. FC Heidenheim (17. Januar, 15.30 Uhr) fehlen. Trotzdem blickt VfL-Cheftrainer Daniel Bauer Daniel mit Freude auf Amouras Abstellung: „Ich wünsche ihm von ganzem Herzen allen Erfolg: Titel, Torschützenkönig und dass er gesund zurückkommt. Der Afrika-Cup ist eine sehr große Nummer, das hat man ihm in den vergangenen Wochen auch angemerkt. Schön war, dass er in Gladbach noch einmal ein starkes Spiel abgeliefert hat und so mit viel Selbstvertrauen zur Nationalmannschaft gereist ist.“

Algeriens Torgarant

Bereits in der zweiten Abstellungsperiode der Saison im Oktober setzte Amoura ein dickes Ausrufezeichen. Mit einem Doppelpack beim 3:0-Auswärtssieg in Somalia schoss er Algerien vorzeitig zur Weltmeisterschaft 2026 in Kanada, Mexiko und den USA. In den beiden darauffolgenden Länderspielen gegen Uganda und Simbabwe ließ er drei weitere Treffer folgen. Insgesamt kommt der VfL-Stürmer auf 19 Tore in 38 Einsätzen für die „Fennecs“. Algerien gewann den Afrika-Cup in seiner Geschichte zweimal – 1990 und zuletzt 2019. Titelverteidiger ist die Elfenbeinküste, Rekordsieger ist Ägypten mit sieben Erfolgen.

Die algerischen Gruppenspiele im Überblick

  • Mittwoch, 24. Dezember, 16 Uhr: Algerien – Sudan
     
  • Sonntag, 28. Dezember, 18.30 Uhr: Algerien – Burkina Faso
     
  • Mittwoch, 31. Dezember, 17 Uhr: Äquatorialguinea – Algerien