Akademie

Matchball verwandelt

U19 zieht mit 4:2-Sieg in Dortmund vorzeitig in die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft ein.

Wenige Tage nach der VfL-U17 haben auch die grün-weißen A-Junioren ihr nächstes Etappenziel erreicht: Ihr Mittwochabendspiel bei Borussia Dortmund gewann die Elf von Cheftrainer Niklas Bräuer mit 4:2 (2:1) und konnte sich damit bereits zwei Spieltage vor Ende der Hauptrunde ihrem Startplatz in der K.-o.-Phase sichern. Zwei VfL-Führungen durch Treffer von Darwin Soylu (7./37., HE) bekamen die Borussen jeweils egalisiert. Auf zwei weitere Tore des nun umso souveräneren Spitzenreiters der Gruppe B in Liga A der DFB-Nachwuchsliga durch Karlo Simic (69.) und Carl-Anton Sticherling (82.) fand der BVB aber keine Antwort mehr.

Erst die dritte Führung hält

Während Grün-Weiß mit der Empfehlung eines 3:0-Sieges über Holstein Kiel in die Partie ging, hatte der BVB zuletzt beim FC Augsburg verloren, besaß gleichwohl aber noch reelle Chancen aufs Weiterkommen. Doch die Wölfe, im ersten Vergleich der Hauptrunde klarer 4:0-Sieger, erwischten einen Prachtstart und nutzten eine ihrer ersten Torszenen zur 1:0-Führung, als Soylu einen direkten Freistoßball versenkte (7.). Der Vorsprung hielt kaum 20 Minuten, weil Justin Hoy für den BVB nach einer Balleroberung im Mittelfeld mit einem strammen Schuss ins lange Eck traf (25.). Dass Grün-Weiß noch vor dem Wechsel wieder in Front ging, war erneut Soylu zu danken: Nach einem Handspiel im Strafraum bekam er den fälligen Elfer sicher verwandelt (37.). Nach dem Seitenwechsel erwischte Schwarz-Gelb den besseren Start: Mit einem Treffer ins kurze Eck stellte Lasse Jaensch auf 2:2 (63.). Davon wiederum ließ sich der VfL nicht beirren, sondern kehrte zügig wieder auf die Siegerstraße zurück. Mit einem herrlichen Treffer besorgte Simic, der die Kugel aus dem Strafraum unter die Latte nagelte, das nächste Führungstor (69.), ehe Sticherling per Abstauber den schwer erarbeiteten, aber hochverdienten Auswärtsdreier eintütete (82.).  

Niklas Bräuer: „Wir haben gegen einen sehr spielstarken Gegner auswärts unter der Woche ein ordentliches Spiel gemacht. Gerade im ersten Durchgang haben wir wenig zugelassen und zu Recht zwei Tore erzielt. Nach dem Wechsel hat Dortmund zunehmend die Kontrolle übernommen, aber wir haben weiter dagegengehalten. Je länger das Spiel lief, desto mehr haben wir es mit Ball kontrolliert, konnten gute Akzente setzen und haben verdient am Ende gewonnen. Ich freue mich sehr, dass der Einzug in die K.-o.-Phase geschafft ist. Das haben die Jungs sich verdient.“

VfL Wolfsburg U19: Khadasevych – Bürger (46. Licht), Boog, Till Neininger (83. Greger), Dittrich (65. Balde) – Furtado Brito (74. Tim Neininger), Hensel – Benedict (65. Sticherling), Soylu (83. John), Katz – Simic

Tore: 0:1 Soylu (7.), 1:1 Hoy (25.), 1:2 Soylu (37., HE), 2:2 Jaensch (63.), 2:3 Simic (69.), 2:4 Sticherling (82.)