Caroline Hansen im Zweikampf.
12.07.2017
Frauen I

Letzte Tests vor der EM

Wullaert trifft und siegt / Hansen mit Remis bei Favorit Frankreich

Caroline Hansen im Zweikampf.

Nur noch vier Tage bis zur Frauen-Europameisterschaft in den Niederlanden! Am gestrigen Dienstag testeten mit Tessa Wullaert und Caroline Hansen die letzten Wölfinnen noch einmal abschließend mit ihren Nationalmannschaften. Dabei besiegte Belgien Russland mit 2:0 und Norwegen trennte sich von Turnierfavorit Frankreich 1:1.

Wullaert mit der Führung

16 Minuten waren in Denderleeuw gespielt, da erzielte VfL-Angreiferin Tessa Wullaert die Führung für die „Red Flames“ gegen EM-Teilnehmer Russland. Quasi mit dem Halbzeitpfiff erhöhte Janice Cayman auf 2:0. Die 2.037 Zuschauer durften nach dem Seitenwechsel keine Tore mehr bejubeln, jedoch den ersten Testspielsieg  in der belgischen Vorbereitung auf die Europameisterschaft.  Erst gab es ein 1:1 gegen Japan, ehe es gegen Spanien (0:7) und Frankreich (0:2) deutliche Niederlagen setzte, ehe mit dem abschließenden 2:0-Sieg über Russland das nötige Selbstvertrauen für die nun anstehende Europameisterschaft gewonnen werden konnte. Dort trifft Belgien zum Auftakt am Sonntag, 16. Juli, um 20.45 Uhr auf Dänemark.

Norwegen mit spätem Ausgleich

Der EM-Finalist von 2013 um VfL-Spielmacherin Caroline Hansen schaffte es gegen den diesjährigen Turnierfavoriten Frankreich in den Anfangsminuten nicht, Gegenwehr zu bieten. So waren gerade einmal erst drei Minuten gespielt, als die Französinnen lehrbuchmäßig das 1:0 erzielten. Ein weiter Ball aus der Innenverteidigung erreichte Elodie Thomis auf der rechten Seite. Sie flankte gezielt auf Camille Abily und die Spielerin von Olypmique Lyon musste nur noch einnicken. In der Folge kam von den Skandinavierinnen zu wenig, lediglich durch einen Torwartfehler hätten sie fast profitiert. Im zweiten Durchgang blieb Frankreich die spielstärkere Mannschaft, verpasste es aber, die Führung auszubauen – mit Folgen. Erst scheiterte Caroline Hansen an Torhüterin Sarah Bouhaddi, ehe Maren Mjelde eine Minute später den Ausgleich erzielte – diesmal unter gütiger Mithilfe Bouhaddis. Die Lyonerin zögerte beim Herauslaufen zu lange und ermöglichte so Norwegen den Ausgleich sechs Minuten vor dem Ende.

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