Ewa Pajor im Zweikampf.
04.05.2018
Frauen I

„Lauf ausbauen“

Wölfinnen wollen beim 1. FFC Frankfurt weitere wichtige Punkte sammeln.

Ewa Pajor im Zweikampf.

Den Wölfinnen bleibt weiter kaum Zeit, einmal richtig durchzupusten: nach dem 5:0-Erfolg bei Werder Bremen bestreiten die Grün-Weißen am kommenden Sonntag, 6. Mai (Anstoß um 11 Uhr) schon das nächste Auswärtsspiel in der Allianz Frauen-Bundesliga. Beim Tabellensechsten 1. FFC Frankfurt geht es auf dem Weg zur Meisterschaft darum, die nächsten Punkte einzufahren und das komfortable Polster auf den FC Bayern München weiter beizubehalten. Vor dem Duell mit den Hessen sprach VfL-Cheftrainer Stephan Lerch über…

… den kommenden Gegner: Der 1. FFC Frankfurt ist ein großer Traditionsverein mit einer langen Geschichte im Frauenfußball. Der Verein kann immer um die vorderen Plätze mitspielen, weil er es immer schafft eine starke Mannschaft zusammenzustellen und viele junge Spielerinnen aus den eigenen Reihen zu integrieren, die dann auch mutig und unbekümmert auftreten. Trotzdem hat Frankfurt eine klare Struktur und eine stabile Defensive auf die es bauen kann. Das Hinspiel ist schon sehr eng gewesen, wir haben damals knapp 1:0 gewonnen. Es wird wieder eine schwere Aufgabe. Wir müssen alles auf den Platz bringen und sind darauf vorbereitet, dass der FFC alles versuchen wird, uns das Spiel so schwer wie möglich zu machen.

… die Herangehensweise: Wir müssen das Selbstvertrauen der vergangenen Ergebnisse mitnehmen und vielleicht auch ein Stück weit geduldig sein, da andere Mannschaften schon sehr kompakt gegen uns stehen. Zudem müssen wir ein gutes, scharfes Passspiel auf den Platz bringen, damit wir den Ball und den Gegner ins Laufen bringen und uns so die Räume schaffen, um dann Torchancen herausspielen zu können. Gegen Bremen haben wir die Torchancen gut verwertet, das müssen wir gegen Frankfurt auch wieder tun. Zudem müssen wir wie zuletzt wieder auf eine gute Defensive aufbauen, hinten gut stehen und dann unseren Ballbesitzfußball aufziehen.

… die aktuelle Form der Wölfinnen: Die Mannschaft macht momentan einen sehr positiven Eindruck auf mich. Wir haben gerade in den vergangenen Wochen einen guten Lauf mit starken Leistungen und Ergebnissen sowohl im Pokal als auch in der Champions League und in der Bundesliga gezeigt. Diesen Lauf wollen wir nach Frankfurt mitnehmen und dort auch ausbauen. Die Mannschaft wirkt sehr konzentriert und fokussiert und weiß, dass gerade die heiße Phase ansteht. Sie ist deswegen auch sehr motiviert, die Leistungen abzurufen.

… die frühe Anstoßzeit: Wir spielen nicht sehr oft bereits um 11 Uhr morgens, konnten uns aber darauf einstellen und vorbereiten. Es ist ein anderer Rhythmus. Frühe Spiele hatten wir aber in der Vergangenheit immer wieder mal, deswegen ist es nicht gänzlich neu. Insofern sehe ich es nicht als Problem an.

… die personelle Situation: Alex Popp wird nicht zur Verfügung stehen. Nach dem Spiel gegen Bremen hat sie im vorderen Oberschenkel ein Ziehen gespürt. Bei diesem kleinen muskulären Problem wollen wir insofern kein Risiko eingehen. Es ist eine reine Vorsichtsmaßnahme, dass wir sie nicht mitnehmen. Ansonsten sind alle anderen Spielerinnen einsatzbereit.

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