Oliver Glasner lächelnd.
02.02.2020
Männer

„Köpfe oben behalten“

Die Trainerstimmen zum 4:2-Erfolg des VfL beim SC Paderborn.

Oliver Glasner lächelnd.

Der wichtige 4:2-Auswärtssieg der Wölfe in Paderborn brachte die ersten drei Zähler der negativ gestarteten Rückrunde. Natürlich war auch VfL-Cheftrainer Oliver Glasner sehr froh, dass seine Elf die schwierige Aufgabe beim Aufsteiger gemeistert hat – und dies trotz eines denkbar schlechten Starts in die Partie. Sein Gegenüber Steffen Baumgart hatte zu viele Fehler seines Teams gesehen, kritisierte allerdings auch das Bewertungsmaß der Unparteiischen.

Oliver Glasner: Wir sind sehr froh, dass wir die drei Punkte mit nach Wolfsburg nehmen. Die Ausgangsposition war nach unseren beiden Niederlagen schwierig. Dann fährt man nach Paderborn – in Anführungsstrichen nur ein Aufsteiger, der aber unglaublich schwer zu bespielen ist, wie er auch heute wieder gezeigt hat. Nach der ersten Ecke lagen wir schon wieder 0:1 in Rückstand, viel schwieriger kann eine Ausgangsposition kaum sein. Ich freue mich riesig, dass die Mannschaft dann die Köpfe oben behalten hat und dass wir postwendend zurückgeschlagen haben und auch noch in Führung gegangen sind. Wir wussten, dass Paderborn, egal wie es steht, immer alles gibt und nach vorne spielt. Das haben sie gezeigt und es freut mich, dass wir dann vier Tore erzielen konnten und mit den drei Punkten, die wir unbedingt haben wollten, nach Hause fahren.

Steffen Baumgart: Das Spiel war zweigeteilt. Es gab zwei, drei Situationen in der ersten Halbzeit, die ein Spiel dann in eine Richtung schieben. Aber entscheidend ist, dass wir Fehler gemacht haben. Dass darf man nicht von der Hand weisen. In den entscheidenden Phasen haben wir die Dinge nicht so umgesetzt, wie wir das wollten. Wir haben ein gutes Spiel gemacht, aber dann machen wir Fehler, die man nicht machen darf – schon gar nicht gegen eine Mannschaft, die eine solche Qualität hat. Und Wolfsburg hat das dann ausgenutzt. Das ist die eine Seite des Spiels. Es gibt aber auch eine andere Seite: Wenn das eine Tätlichkeit ist und mit Rot bewertet wird, müssen wir das akzeptieren, weil die Hand klar nach hinten geht gegen die Schulter. Wenn dann aber der Kapitän des Gegners, der mit Gelber Karte vorbelastet ist, in der 20. Minute dann meinen Spieler komplett auf den Fuß tritt, dann ist das eine große Verletzungsgefahr. Und der Spieler wird ermahnt. Ich würde jede Wette eingehen, dass Klaus Gjasula in einer solchen Situation entweder Gelb oder Gelb-Rot gesehen hätte. Das ist das, was weh tut, weil ich das Maß der Bewertung nicht verstehe.

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