Alexandra Popp im Dribbling.
22.10.2018
Frauen

„Können es noch besser“

Die Stimmen der Wölfinnen zum 3:0-Erfolg über den SC Freiburg.

Alexandra Popp im Dribbling.

Am vergangenen Sonntag fuhren die Wölfinnen beim 3:0-Heimspielsieg über den SC Freiburg den insgesamt neunten Pflichtspielsieg in Serie ein. Damit ist es den VfL-Frauen in dieser Saison bislang nicht nur gelungen alle Spiele für sich zu entscheiden, sondern auch stets den eigenen Kasten sauber zu halten. Zwar spielte Grün-Weiß den Sieg im heimischen Rund durchaus souverän heraus, lag bereits zur Halbzeit 2:0 in Front, hatte jedoch dennoch einige kleinere Unzulänglichkeiten im Abspiel und bei der Chancenverwertung gezeigt. Dass der Sieg letztlich völlig verdient war, stand außer Frage. Allerdings setzten sich die Wölfinnen – gerade mit Blick auf die kommenden Aufgaben – dennoch kritisch mit dem Ergebnis und der gezeigten Leistung auseinander. Viel Zeit, diese Leistung zu bewerten, bleibt der Lerch-Elf jedoch nicht. Schon am kommenden Mittwoch, 24. Oktober (Anstoß um 19 Uhr), sind die Grün-Weißen das nächste Mal im Liga-Alltag gefordert. Dann gastieren Alexandra Popp und Co. bei Borussia Mönchengladbach.  

Almuth Schult: Wir hätten heute noch mehr Tore erzielen können, gerade wenn man sieht, dass Ewa zum Schluss noch eine große Chance hatte. Heute war das egal, aber in anderen Spielen kann es wichtig werden, den dann abgezockt reinzumachen. Wir haben aktuell einen Lauf und sind sehr eingespielt, aber Freiburg war auch nicht chancenlos. Gerade in der ersten Halbzeit waren sie ein- bis zweimal gefährlich, weil wir individuelle Fehler gemacht haben. Erzielen sie da ein Tor, dann kann das Spiel anders laufen. Wir sind froh, dass es gerade läuft und freuen uns auf die nächsten Spiele.

Noelle Maritz: Es ist immer schön, wenn man ein Tor erzielt, vor allem als Verteidigerin. Wichtig ist, dass wir heute die drei Punkte geholt, hinten nicht viel zugelassen und wieder zu null gespielt haben. Es war ein ordentliches Spiel und wir können mit unserer Leistung größtenteils zufrieden sein. In der Mannschaft passt zur Zeit vieles, jeder arbeitet hart für den anderen und das ist sehr wichtig, damit wir hoffentlich weiterhin die Null hinten stehen haben. Wir haben viel Freude beim Spiel und nicht nur elf gute Spielerinnen sondern 24.

Sara Doorsoun: Freiburg hat uns den Spielaufbau machen lassen und darauf gewartet, dass wir auf die Außen spielen und in deren Pressingzone kommen. Sie haben auf Fehler von uns gewartet, davon hatten wir heute leider auch ein paar drin. Das haben wir in der Halbzeit angesprochen und dann versucht, es im zweiten Abschnitt besser zu machen. Insgesamt war es dann ein verdienter Sieg. Wir dürfen uns nicht vom Gegner einlullen lassen und müssen immer die Konzentration hochhalten, darin liegt aktuell manchmal die Schwierigkeit.

Alexandra Popp: Im Spiel gegen Atletico Madrid haben wir ein schnelleres Tempo gespielt. Vor allem in der ersten Halbzeit haben wir das ein oder andere Mal die Zweikämpfe nicht richtig angenommen. Das hatten wir uns anders vorgenommen. Trotzdem hat für uns gesprochen, dass wir das Spiel recht frühzeitig zu unseren Gunsten gedreht haben. Klar, wir sind glücklich über die drei Zähler, aber ich denke, wir können es noch besser. Zum Ende des Spiel haben wir ihnen mehr Räume gegeben und diese haben sie auch bespielt. Da hat bei Freiburg dann die letzte Konsequenz gefehlt, wobei wir auch defensiv gut standen. 

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