21.02.2019
Männer

„Können dem Gegner wehtun“

Wölfe treten am Samstag bei heimstarker Borussia aus Mönchengladbach an.

Drei Bundesliga-Spiele in Folge blieb der VfL Wolfsburg zuletzt ungeschlagen. Diese kleine Serie soll bei der kommenden Auswärtspartie bei Borussia Mönchengladbach am Samstag, 23. Februar (Anstoß um 15.30 Uhr), weiter ausgebaut werden. Während VfL-Fans dabei vor allem durch die starke Bilanz ihres Teams in der Fremde Hoffnung auf einen Punkterfolg schöpfen können – die Wölfe rangieren auf Platz drei der Auswärtstabelle – bestechen die Fohlen in der laufenden Spielzeit besonders mit ihren Heimauftritten. Lediglich die bisher letzte Begegnung vor eigener Kulisse gegen Hertha BSC ging verloren, alle anderen Spiele im Borussia-Park konnte die Mannschaft vom ehemaligen VfL-Coach Dieter Hecking für sich entscheiden. Vor dem Duell sprach VfL-Cheftrainer Bruno Labbadia auf der obligatorischen Pressekonferenz über…

… die Personalsituation: Wout Weghorst musste das Training am Mittwoch abbrechen. Weil er durch die englische Woche bereits leichte Adduktoren-Probleme hatte, haben wir ihn einen Tag zuvor geschont. Seine Rückmeldung war eigentlich, dass ihm dieser eine Tag gutgetan hat. Leider hat er dann aus dem Nichts etwas gespürt. Wir hoffen natürlich, dass Wout spielen kann, können aber noch nicht sagen, ob es auch klappt.

… einen möglichen Ausfall Weghorsts: Wir sind es gewohnt, immer wieder etwas aus dem Hut zaubern zu müssen. Das mussten wir schon tun, als uns unsere Sechser fehlten. Wenn Wout fehlen sollte, wäre es natürlich schade, weil er unser Top-Torschütze und wichtig für die Mannschaft ist.

… den Gegner: Wir treffen auf eine hervorragende Mannschaft, die richtig gute Spieler hat und über die letzten Jahre zusammengewachsen ist. Es ist zu spüren, dass der Verein sehr viel richtig gemacht hat. Das Team hat eine sehr große Qualität und ist ein Anwärter auf einen Champions-League-Platz. Im Hinspiel haben wir es gut hinbekommen. Ich erwarte, dass es ein ähnlich intensives Spiel wie damals wird. Wenn wir mit unserer Leistung ans Optimum kommen, dann sind wir aber immer in der Lage einen Gegner vor Probleme zu stellen.

… neue Ziele durch die bisherige Punkteausbeute: Wir nehmen alles mit, was wir mitnehmen können. Trotzdem tun wir gut daran, uns nicht zu weite Ziele zu setzen und uns auf die nächste Aufgabe zu konzentrieren. Es ist wichtig, dass wir uns kleine Ziele setzen, wie unsere beste Leistung abzurufen und in Gladbach zu bestehen.

… Mönchengladbachs erste Heimniederlage: Eigentlich hätte Gladbach das Spiel gewinnen müssen und dadurch die Serie fortführen können. Die Hertha hat die Tore nur durch ihre individuelle Qualität gemacht. Dadurch, dass die Borussia sehr dominant auftritt, ist sie sehr heimstark. Sie kann aber auch aus der Defensive spielen, ihr Tor verteidigen und dennoch das Spiel gewinnen, was die Partien gegen Bayern oder Leverkusen gezeigt haben.

… eine ähnliche Herangehensweise wie Hertha BSC: Wir haben eine andere Spielart als die Hertha. Deswegen müssen wir es auch anders angehen. Gerade auch auswärts haben wir in dieser Saison aber schon gezeigt, dass wir dem Gegner wehtun können, indem wir sehr intensiv spielen. Das ist gegen eine technisch starke Mannschaft wie die Borussia auch gefragt.

Wölfe TV: Die PK in voller Länge

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