Daniel Ginczek und Wout Weghorst klatschen sich auf dem Spielfeld ab.
10.01.2020
Männer

Knappe Niederlage

Wölfe unterliegen Servette Genf durch späten Gegentreffer mit 1:2.

Daniel Ginczek und Wout Weghorst klatschen sich auf dem Spielfeld ab.

Direkt im Anschluss an das 1:1 gegen den südkoreanischen Vertreter FC Seoul, stand für den VfL Wolfsburg im Trainingslager in Portugal bereits das zweite Testspiel an. Mit komplett durchgetauschter Startelf verloren die Grün-Weißen gegen den Schweizer Erstligisten Servette Genf denkbar knapp mit 1:2 (0:0). Grejohn Kyei brachte Servette per Handelfmeter in Führung (50. Minute), Daniel Ginczek sorgte wenig später für den Ausgleich (64.). Sekunden vor dem Abpfiff war es dann erneut Kyei, der den Genfer Siegtreffer erzielte (90.). Für die Wölfe war es der letzte Test, bevor sie am Samstag, 18. Januar (Anstoß um 15.30 Uhr), mit dem Auswärtsspiel beim 1. FC Köln in die Bundesliga-Rückrunde starten.

Chancenarmer erster Durchgang

Im Estadio Municipal de Albufeira war beiden Teams anzumerken, dass sie bereits einige intensive Tage in Portugal absolviert hatten. Dass in vielen Szenen die letzte Konsequenz fehlte, war somit nicht verwunderlich. In einer ziemlich chancenarmen ersten Halbzeit hatte der aktuelle Tabellenfünfte der Schweizer Super League leichte Vorteile. Nach acht Minuten war VfL-Torhüter Koen Casteels gegen den heranstürmenden Varol Tasar zur Stelle und klaute ihm den Ball von den Füßen. Zudem setzte Koro Kone eine Hereingabe von Boris Cespedes völlig freistehend über den Querbalken (19.). Auf der anderen Seite zeigte sich die Servette-Verteidigung hellwach, als Ginczek das Leder kurz vor dem Tor auf Wout Weghorst ablegen wollte, jedoch noch zur Ecke geklärt werden konnte (13.). Ohne Tore ging es somit in die Kabinen.

Ginczeks Treffer reicht nicht

Nur kurz nach Wiederanpfiff zeigte der Schiedsrichter dann auf den Punkt, nachdem Ginczek ein verunglückter Schuss von Nicolas Vouilloz gegen den Arm sprang (49.). Der eingewechselte Kyei ließ Casteels mit seinem Versuch keine Chance und brachte Genf dadurch in Führung (50.). Doch von nun an wurden die Wölfe zielstrebiger in ihren Angriffsbemühungen. Zunächst parierte Jeremy Frick einen Freistoß Maximilian Arnolds (59.), dann ließ Ginczek eine Riesen-Möglichkeit liegen (63.), machte es nur wenige Sekunden später allerdings besser, als er von Arnold geschickt wurde und den Ball von der Strafraumkante trocken zum 1:1 ins Tor schoss (64.). Im Anschluss verpassten es Weghorst (70.) und Josuha Guilavogui (71.), die Grün-Weißen in Führung zu bringen. Servette machte es besser: Wenige Sekunden vor Abpfiff war es erneut Kyei, der den Siegtreffer für das Team aus der Schweiz erzielte (90.).

Xaver Schlager läuft den Ball und hat einen Gegenspieler im Nacken.

„Noch einiges zu tun“

VfL-Cheftrainer Oliver Glasner: In der Summe hat man in beiden Spielen gesehen, dass wir noch einiges zu tun haben. Wir waren noch zu fehleranfällig und haben zu langsam gespielt. Zudem haben wir natürlich zu einfache Gegentore erhalten. Mit dem was wir gespielt haben, sind wir alle nicht zufrieden. Wir werden uns deshalb auf die Dinge konzentrieren, die Verbesserungspotenzial haben, und diese in den kommenden Wochen angehen. 


VfL Wolfsburg: Casteels – Mbabu, Tisserand, Brooks, Roussillon – Guilavogui – Schlager, Arnold – Brekalo – Ginczek, Weghorst

Servette Genf: Kiassumbua (46. Frick) – Vouilloz (61. Sauthier), Severin (61. Routis), Souici (61. Sasso), Busset (33. Vieira/61. Iapichino) – Maccoppi (66. Ondoua), Holcbecher (46. Cognat) – Imeri (66. Alves), Cespedes (69. Martial), Tasar (66. Park) – Kone (46. Kyei)

Tore: 0:1 Kyei (50., Handelfmeter), 1:1 Ginczek (64.), 1:2 Kyei (90.)

Gelbe Karten: Weghorst / Cognat

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